
Heute wollen wir einen Tagesausflug nach Shenzhen in China machen. Dabei ist uns noch mal aufgefallen, wie verzweigt hier alles auch im Unterirdischen ist. die einzelnen Stationen der MRT sind alleine schon faszinierend mit ihren zig Ausgängen. Aber zum Teil gehen die Stationen unter der Erde auch ineinander über.
So sind wir vom Hotel in einen Eingang zur MRT (Station Austin Rd) und konnten von dort direkt weiter laufen zu dem Bahnhof Kowloon West. Theoretisch kann man von dort wiederum zum Bahnhof Kowloon weitergehen, wo die Airport Bahn auch abfährt. Aber da ist man gut 40 Minuten zu Fuß unterwegs – allein zu unserem Bahnhof sind wir gut 15 Minuten gelaufen.


Jeder Bahnhof für sich hat dann wieder eine unglaubliche Größe. Wir sind dann nach Sicherheitskontrolle und auch schon Immigration nach China zu unserem Gleis gegangen. Aber hier fährt eben nicht nur der Schnellzug nach Shenzhen mindestens jede Stunde, sondern auch zig andere Schnellzüge.

Kurzes Fazit zu dem Bullet Train direkt schon mal hier vorweg: es lohnt sich nicht. Der Aufwand und die Wartezeit sind wirklich heftig – und es gibt einen einfacheren Weg nach Shenzhen. Mit der MRT kommt man direkt zur chinesischen Grenze und kann dort zu Fuß rüber laufen – natürlich nach durchlaufen der Immigration. Auf dem Rückweg haben wir genau das gemacht. Die MRT fährt zwar mit gut 45 Minuten länger, aber man hat viel weniger Wartezeiten und holt somit die 25-30 Minuten wieder rein, die der Bullet Train durch die Geschwindigkeit macht – und am Rande: der fährt auch nur so um die 200 km/h, also auch nicht wirklich ein Bullet (wie z.B. in Japan)