Nachtwanderung durch Dadonghai

Bin gerade nochmal um den Block patrouilliert und habe ein paar Eindrücke festgehalten. 

  Spießchen und Co an jeder Straßenecke. Das muss morgen mal im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren getestet werden. 

 An Jason Beer Food Plaza war leider nicht mehr viel los. Im Vergleich zu Thailand ist die Nachtaktivität der Leute hier eh etwas spärlich. 
   Dafür wird auf der Straße geschwoft – natürlich zu fetziger Mucke. 

 Changer Kirmes – mit gerade 5 Fahrgeschäften eher erbärmlich. 

Dr. Eagle bitte ins OP

oder besser in den Pool. Sind wieder im Hotel vom letzten Mal – diesmal aber ein anderes Gebäude. Um zum Pool zu gelangen muss man einmal über die Straße bzw von hier aus sogar kurz ums Eck. Im Zimmer gibt’s aber schön Beach Towel und eben den auf dem Bild gezeigten Morgenmantel. 

  
Unabhängig davon, dass hier ein Badeort ist, juckt es die Chinesen aber nicht, wie man hier über die Straße eiert. So tragen viele hier einfach Ihren Schlafanzug auf der Straße. Zur Olympiade gab es deswegen sogar eine Aufforderung, dies zu unterlassen. Juckt aber auch keinen. 

Der Pool war in der Abendstunde sogar relativ voll (also bestimmt 10 Personen im Wasser). Hier wird eben noch die noble Blässe propagiert, die wir eher als käsig empfinden.  

Trainingsequipment

So, da für Ketzer auf den Aufnahmen zu wenig Streetfight-Equipment abgebildet war, hier mal ein paar Bilder von  entsprechenden Gerätschaften. 
  
Ein Arsenal an Schwertern und Stöcken. Nicht zu vergessen natürlich auch Besenstiel,  Gardinenstange (die mit der Goldkante), Billardqueue, Krückstock und blonde Langhaarperücke zum Auspeitschen mit den Haaren. 

  

Hier wirds noch subtiler: Zeigelsteine (aus der Partnerschule Kreuzberg), Schlinge, Völkerball für größere Distanzen, den Samthandschuh zum Fehde starten sowie beim Training getragene Unterwäsche zum Gegern ins Gesicht drücken. Ausserdem Bündel von Eisenstangen zur Selbstgeißelung, wenn man dann doch schmachhaft unterlegen hat. 

  
Zu guter Letzt ein Foto von selbst angesetztem Dit Da Jow. Das ist kein Siegestrunk für nach dem Kampf, sondern eine äusserlich anzuwendende Medizin, die abhärtet. Im Gegensatz zu der mir bisher bekannten riecht diese hier aber nicht nach Katzenpisse sondern eher wie ein Underberg. Mein Mittel für richtige Superkräfte und Unbesiegbarkeit habe ich aber leider nicht mit – Grobi und Blüm wissen von Helgoland wovon ich spreche.