Camp Impressionen

   Der offizielle Name des Camps

 Eingangsbereich

   Die zehn Prinzipien basierend auf dem Daoismus – werden jeden Morgen bei der Aufstellung aufgesagt. 

Küche und Gemeinschaftsraum. Im Regal hinten rechts hat jeder ein Fach für persönliche Einkäufe. Es gibt außerdem einen Gemeinschaftskühlschrank.    „Empfang“ und Regal mit Trainingsequipment zum kaufen: Schuhe, Tshirts, Mundschutz, Protektoren usw. 
  Zertifikate von Ismet / You Li Han bzw. für seine Schule. 

Tageswerk vollbracht

Diesmal einen kompletten Trainingstag überstanden. Dh:

5:00 Aufgestanden 
5:30 Halbe Stunde Standübung
6:00 Dusche  
6:30 Frühstück
7:30 Aufstellung zum Training 

1 Stunde Atemübungen (ziemlich anstrengen) und Stretching auch 1 Stunde (aua)

9:30
1 Stunde Standübungen und 1 Stunde Schrittatbeit (tiefe Schritte mit ca 90 Grad angewinkelten Beinen)

11:45 Mittagessen
12:30 Dusche und Nickerchen
von 1,5 Stunden

14:00 Einkauf im Dorf
16:00 Aufstellung zum Nachmittagsttaining

Neue Form mit einigen Armbewegungen, aber alles im stehen. Dazwischen wieder Schrittarbeit vom Vormittag. Insgesamt 1,5 Stunden. 

17:30 Abendessen
19:00 Abendtraining

4x 3 min Seilchen plus 10 Liegestütze (ich hab wie mein Vorbild Kungfu Panda eher abgekackt und die Liegestütze auch nur auf den Knien gemacht. 
Dann Wiederholung alles gelernten ca. 1,5 Stunden. 

20:30 Dusche
22:00 ab ins Bett
und jetzt schnell schlafen nachdem ich mir Notizen zum gelernten gemacht habe und den Blogeintrag hier abgefeuert habe. Gute Nacht!

San Dao

San heißt drei und Dao Weg – und das beschreibt den nächstgelegenen Ort schon ziemlich gut. Das Camp liegt ca 45 Minuten Fußmarsch oder 10 Minuten mit dem Roller entfernt. Heute nach dem Vormittagstraining bin ich dort mal kurz hingefahren, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. 

Obst, gekühlte Getränke mit Geschmack (hier gibt’s nur stilles Wasser in semikalt) und Taschentücher (Danke Aircon). 

  Evil Knevel unterwegs nach San Dao. 

 Der Netto von San Dao. Hier kriegt man (fast) alles. 
 Sogar Hühnerfüße als Snack.   

 Nach eine Kokosnuss für auffe Hand, bzw. am Fuß. 

  Die letzten Meter vorm Camp sind dann, auch was die Straße angeht, eher rustikal. 

Zurück zum Camp

Nach einer angenehmen Nacht im Hotel, einem ordentlichen Abendessen sowie Frühstück, geht es jetzt zurück ins Trainingscamp. 

Da hier die Busfahrkartenautomaten auf chinesisch sind und auch sonst keiner englisch kann, ein nicht so leichtes Unterfangen. 

Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft und sitzen nun in einem Bus – hoffentlich auch dahin, wohin wir wollen. 

  
 
   

Urlaub im Urlaub

Da wir nun 1,5 Tage trainingsfrei haben und der nächste wirkliche Ort, zumindest mit Strand über eine 1/2 Stunde Fußmarsch sowie ca. 1 Std Busfahrt (jede Richtung), haben wir kurzentschlossen ein Hotel in einem Badeort gebucht. Für bescheidene 300¥ (40€) bei booking.com. 

Also etwas Wunden lecken bei Strand, Pool, fleischhaltigem Essen, (relativ) weichen Betten und Einkaufsmöglichkeiten. 

   Hotel Bao Bing in Dadonghai. 

 Auch Hawai von China genannt – Aloha

   Selfie mit Vaddern. 

 Ah, Luxus-Betten. 
   Bad – sogar mit Wanne. 

 Strand nur 2 Gehminuten entfernt – laut booking.com. Waren aber bestimmt 7-8. Wat solls, hauptsache Sonne und Meer zum entspannen. 
  Session am Strand – Selfie-Stick immer mit dabei. 

This is Spartaaaaa

Zumindest ist die Unterkunft spartanisch. Aber auch nicht ganz, da es zumindest ein eigenes Bad und aircon gibt.

 Das ist die bescheidene Unterkunft – immerhin mit doppelten Prinzessinenbett. 
   Die Matratze ist aber etwas weniger königlich. Gerade mal daumendick – da würde sich bei der Prinzessin auf der Erbse die Hülsenfrucht direkt in die Gedärme bohren. 

 Klo, Dusche und Waschbecken sogar in einem separaten Zimmer. Im Gegensatz zu Hongkong also Luxus pur. 

  Balkon zum trocknen der Trainingsklamotten – mit Ausblick auf die Trainingsfläche und in die umliegende Botanik (wegen der späten Uhrzeit hier leider nicht zu erkennen)