Einmal Ente süß-sauer

Beim gestrigen Abendessen gabs direkt das Rundum-Sorglos–Paket:

Das Essen war gut und reichhaltig. Mag daran gelegen haben, dass ich zwei Hauptspeisen bestellt hatte. Wan-Tan-Suppe mit Nudeln sowie marinierte Ente mit Reis, Pak Choi und einem Ei, dass aussah, als ob man es im Sommer angemalt hinter dem Sofa gefunden hätte. 

Aber auch das Ambiente passte: 

  • der Laden und die Speisekarten überladen von Angeboten und Illustrationen
  • Das Personal im steten Meinungsaustausch bei 120 Dezibel
  • Ein Suppenschlürfer am Nachbartisch
  • Auf der anderen Seite die wild mit den Stäbchen gestikulierente Diskussionsgruppe. (Wichtig: vor Wortmeldungen erstmal den Mund mit Nahrung vollschauffeln)

Tja, so muss das sein. 

  

Home sweet home

Wohnen auf 2×3,5 m – was will man mehr? Das Zimmer ist – wie erwartet – eher spartanisch. Das Bett passt quergestellt gerade in den Raum. Die übrigen 2×2 m werden von einem gläsernen Kasten, der Klo, Dusche und Waschbecken enthält, beansprucht. Zur Aufbewahrung für die Klamotten gibt es immerhin drei Kleiderhaken an der Tür. 

Ursprünglich hatte ich ein Dreierzimmer gebucht. Das war dann aber auf einmal doch weg. Das von mir beschriebene, ist ein Zweierzimmer. Dafür haben wir kostenlos nich ein weiteres dazubekommen. Dieses allerdings ohne Fenster und für nur eine Person. Naja, für eine Nacht wird es reichen. 

 

Jetzt geht’s los (2)

Eigentlich sind wir schon da – aber da es zwischendrin kein gutes WLAN gab, kurz was zur Reise. 

Flug war ja mit Emirate – und zwar beide Strecken in der 380. Schon sehr genial diese Maschinen – auch ohne je in die zweite Etage gekommen zu sein. 

Der Platz ist auch Inder Holzklasse enorm. Sowohl an den Knien als auch über dem Kopf, wenn man im Gang steht. Entertainment vom Feinsten – und Essen aus sehr genehm. 

Zwei spätere Flüge darf ich auch noch in den Fliegern machen. So macht das Spaß. 

   
 Zur Wahl standen Lachs oder Hähnchen mit Safran Reis. Kann man mal machen. 

Nachtrag: die zweite Strecke war erfahrungsgemäß etwas zäh, allerdings nicht auszumalen, wenn das Air Berlin Programm gelaufen wäre. 1 alter Kinofilm, 2 Folgen Mr Beans und ansonsten 5 Stunden Flightshow. 

Jetzt geht’s los (1)

Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt. In unserem Fall war der erste Schritt Duisburg HBf. Von dort sind wir nun im ICE Richtung Frankfurt unterwegs. Ab dort geht es dann allerdings per Flugzeug weiter und nicht mit der Bahn. Obwohl eine Reise entlang der Seidenstraße bestimmt auch ihren Reiz hätte. 

Naja, ein bisschen Zeit noch weiter chinesisch zu üben. Außerdem sitzen mit uns im Abteil 21 Chinesen, die als Gruppe anscheinend auch nach FRA Airport wollen. Also auch schonmal Zeit sich daran zu gewöhnen – obwohl hier noch das laute Palavern und Nudelsuppen-Schlürfen fehlt.

   

    

Gongfu Trainingscamp

Für die, die es interessiert, was in diesem Camp so alles unterrichtet wird neben der „5-Schritte-Herz-Explodier-Technik“, habe ich hier mal ein paar Youtube-Links eingefügt mit Trainingssequenzen. Der erste Link ist noch aus dem Wudang Gebirge, wo die Schule früher ansässig war. Dort reise ich nach dem Campaufenthalt auch noch für ca. 5 Tage hin.

Zugtickets

Wer mal nach China fahren will und dort vor hat mit dem Zug zu fahren, dem empfehle ich folgende Seite: http://www.travelchinaguide.com/china-trains/

Meine Chinesisch-Lehrerin meinte, dass die Züge meistens lange vorher schon ausgebucht sind, und es deshalb sinnvoll wäre, vorher zu buchen. Insbesondere die erste Fahrt vn Hong Kong nach Guangzhou. Die Tickets bekomme ich alle in das Hostel in Hong Kong geschickt (hoffe ich zumindest).

Ausserdem wird vorher schon ein Scan hochgeladen.

155164-635696437659959054So sieht das dann aus. Gut, mit den Namen habense es nicht so – aber egal, wird schon passen. Und zum Thema „passen“ habe ich hier noch eine Übersicht der Sitze und Kojen: http://www.travelchinaguide.com/china-trains/seat-size.htm.  Unserer Tickets sind für eine Nachtfahrt im Soft-Sleeper, d.h. immerhin eine Bettgröße von 190×75 cm. Einmal kann man das ja mal machen.

Impfungen

Gestern habe ich mal eine Impfberatung beim Arzt mitgemacht. Obwohl ich die letzten Jahre mit meiner Gin-Prophylaxe ganz gut gefahren bin, wollte ich – auch wegen des neuen Reisegebietes – mal einen Fachmann mit in meine Planungen einbeziehen.

Der Einstieg war schon mal grandios: „Wann soll es denn losgehen mit der großen Reise?“ – „Nächste Woche Donnerstag.“ – WIE BITTE?!? Haben Sie gesagt ’nächste Woche‘?“. Natürlich alles halb so wild. Mir war schon klar, dass einige Impfungen längere Zeit benötigen, aber ich wollte mich auch nicht komplett mit Pharmaprodukten vollballern lassen.

Im Endeffekt hab ich 1-2 alte Immunisierungen wieder aufgefrischt (Hepatitis-Schutz kann ja auch hier nicht so verkehrt sein, wenn man häufig am AZ vorbeikommt) und ein Päckchen Malarone als Standby-Medikation gegen Malaria mitgenommen. Eine Prohylaxe gegen Malaria würde ich auch im Leben nicht mehr machen (ausser besagte Gin-Kur). Aber für das gute Gewissen (Leoni darf ja noch keine Gin-Prohylaxe nehmen) und da die frisch gewechselte Kasse wahrscheinlich alles zahlt, nehm ich mal ein Päckchen mit.