Pollackenflachrennen

Auf dem Ratchada Rot Fai Nightmarket, der bei Google und TripAdvisor als Geheimtipp bezeichnet wurde. Der Markt ist relativ jung (kein Jahr alt) und wurde durchgehend gut bewertet und oft als „bester Markt in Bangkok“ bezeichnet. Totaler Reinfall! Bei den letzten Bewertungen stand schon, dass es voll ist, aber eben nur Einheimische – die sich vor Ort als Koreaner, Japaner und insbesondere Chinesen entpuppten der Markt war nicht voll, er war übervoll – wie Cranger Kirmes mit 10mal mehr Leuten. Entsprechend waren die thailändischen Händler und Garküchenanbieter auch eher auf Abzug aus. Kann man sich also getrost schenken.

Hier mal ein Bild von den „Einheimischen“, die Busse weise angekarrt wurden und von Fähnchen winkendem Reiseführer angeführt über den Markt geschoben wurden.

VietAir

Heute haben wir ausführlich VietAir getestet – eine vietnamesische Billigairline. An sich alles gut gelaufen – der Buchungsvorgang zuhause war aber natürlich nicht so professionell wie bei Air Asia.

Auffällig sind die ziemlich rödeligen und überfüllten Flughäfen. Im Vergleich zu Thailand scheint hier überall mehr Gewusel zu sein. Und selbst der Airport von Saigon wirkte echt kröselig – allerdings haben wir natürlich auch nur den Domestic Teil gesehen.

Nachtrag Ausreise

Als Memo an uns selbst kurz der Ablauf unserer Abreise: die Taxifahrt vom Hotel war entspannt. Wir hatten uns entschieden, nicht für 500 Baht ein Taxi vorzubestellen, sondern sind einfach zur Sukhumvit und konnten direkt mit dem ersten Fahrer zum Airport. Die Fahrzeit war nur um die 40 Minuten auf leeren Expressstraßen (70 Baht extra – wären bei der Vorbestellung ganzen angefallen). Inkl Airportcharge lag die Fahrt bei 400 plus die og 70 – alles richtig gemacht.

Ab da beginnt aber nun das Gehampel. Warten am Checkin (noch relativ moderat), dann schon sehr lange Warterei am Security-Check und noch mal Anstehen bei der Passstelle. Dort mit richtig schönen Gedrängel durch einen Trupp Chinesen (China ist wohl nichts für Nette, da sie fast geplatzt ist vor Wut über die Rempler aus dem Reich der Mitte)

Nach der ganzen Ansteherei wussten wir auch, warum uns beim Checkin schon gesagt wurde, dass wir direkt durchgehen sollen, da es sonst knapp werde – und der Weg zum Gate sei relativ lang. Das war gar kein Ausdruck. Wir sind einmal quer durch den Flughafen gewetzt und zum Final Call erst angekommen. War gerade noch Zeit für einmal kurz Pinkeln – um ein Fläschchen Wasser zu besorgen hat die Zeit schon nicht mehr gereicht. Also nächstes mal dann wohl doch mindestens eine halbe Stunde eher los zum Airport.

In Dubai sind wir dann eine 1/4 Stunde später gelandet als erwartet. Also hieß es auch dort im Stechschritt einmal quer durch den Flughafen – inkl. Airportbahn zwischen zwei Gebäuden. Auch da sind wir dann relativ knapp am Gate angekommen, haben uns aber einfach neben dem Pinkeln noch Zeit für einen Kaffee bei Mc Donalds genommen.

Die Flüge waren ansonsten ziemlich entspannt und dank ein paar Nickerchen relativ schnell vorbei. Emirates gerne wieder – besonders in den A380ern.

Mandarin Oriental

Standesgemäß haben wir heute den Afternoon Tea im Author’s Wing des Oriental Hotels zu uns genommen. Muss schon sagen: très chique.

Drinnen gibts nur Kännchen – dazu hatten wir das Asian Set – fast zu schade um es aufzuessen.

Alles äußerst feudal. Beim Betreten des Hotel wird man direkt von einem Streicherquartett empfangen. Und wir hatten tierisch Glück, da wir nicht reserviert hatten.

Leider war ich zu feige meine 360-Grad-Kamera rauszuholen. Naja, dann beim nächsten Mal.