Wäsche nötig

Da sich bei uns beiden einiges an Wäsche angesammelt hat und wir dies nicht im Hotel machen lassen (sehr teuer), haben wir uns einen Laundry Service in der Nähe rausgesucht.

Der Weg dahin war schon etwas abenteuerlich- die Gassen wurden immer kleiner. Aber schlussendlich haben wir es gefunden und können heute Abend die Wäsche wieder abholen.

Chinatown gestern Abend

Gestern Abend sind wir natürlich auch noch mal raus und die Yaorawat Straße entlang gelaufen – mitten durch Chinatown. Inzwischen ist der Tourismus hier aber auch voll und ganz angekommen. Der Gehweg hat ein zusätzliches Stück der Straße bekommen, das durch Bauaufsteller abgeteilt ist. So können sich die Massen hier entlang schieben.

Wir sind dann erstmal in einen Laden rein, um etwas zu essen. Alles in chinesischer Hand. Wie gewohnt richtig gute Qualität zum kleinen Preis.

Mit gefülltem Magen ging’s dann noch ein Stück weiter die Straße runter bis wir den Massen entflohen sind. In einer kleiner Straße unweit des alten Bahnhofs Hua Lumphong gibt es einige sehr nette kleine Bars – da haben wir uns noch ein Bierchen gegönnt. Die Preise sind hier allerdings eher was für Clubgänger.

Danach ging’s durch das ganze Gewusel zurück ins Hotel.

Sweet Home

Okay, Bangkok ist nicht wirklich unser Zuhause – noch nicht 😉 Aber hierher zu kommen fühlt sich immer wieder ein wenig wie heimkommen an.

Für mich ist es die beste Stadt der Welt – dagegen scheißt New York so richtig ab. Hier pulsiert das Leben und man spürt die Energie in jedem Winkel.

Nachdem wir gestern gelandet sind und einen ziemlich patzigen Rennfahrer als Taxi hatten (er war sauer, dass ich auf das Taximeter bestanden haben – zu Recht: 250 anstatt 700 Baht), sind wir nun erstmal vier Nächte im Grand China.

Luxus pur nach den letzten Unterkünften – die waren alle okay, aber hier ist das einfach eine andere Liga. Und alleine der Blick aus unserem Fenster im 18. Stock ist unbezahlbar.

Die Nacht war auch entsprechend gut – die Betten sind top. Die Dusche hat richtig Druck und nicht nur einzelne Tropfen, die sich aus der Leitung quälen. Und auch einen guten Kaffee bekommt man unten im Foyer. So kann der Tag starten.

Goodby Laos

Gerade sitzen wir am Flughafen von Luang Prabang und warten auf unseren Flieger nach Bangkok. Der Airport ist recht klein und auch ziemlich rödelig. Aber alles hat geklappt – Fahrt hierher (wieder mit Loca), Gepäckaufgabe und auch die Sicherheitskontrolle ging zügig.

Davor hatten wir noch eine Kleinigkeit in der Stadt gegessen und am frühen Vormittag sind wir einfach mal ein wenig durch die Gegend gefahren mit dem Moped. Dabei haben wir zufällig auch den Morning Market entdeckt – viel weniger touristisch und mit dem nötigsten für den Alltag.

Dann freuen wir uns nun auf die Big City und machen vielleicht gleich im Flieger ein kurzes Nickerchen – so wie der Tuk Tuk fahren unten auf dem Bild (innen im Fahrzeug versteckt auf einer Hängematte)

Letzter Tag in Laos

Heute ist auch unser letzter Tag hier in Luang Prabang und Laos. Gegen Mittag geht’s zum Airport und von dort nach Bangkok.

Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und das heißt in diesem Fall, dass es nicht zu heiß war. Gestern und heute sind die Temperaturen immer mehr gestiegen, und am Wochenende geht’s weiter rauf bis zu 38 grad am Dienstag.

Almosengang

Luang Prabang ist auch bekannt für den morgendlichen Almosengang der Mönche. Dies gibt es auch an anderen Orten in Laos oder Thailand, aber hier sieht man früh morgens hunderte Mönche in den Straßen.

Dieses Event ist allerdings auch schon touristisch ausgeschachtet und so saßen nicht nur Einheimische sondern ganze Gruppen von Ausländern morgens am Straßenrand mit Klebreis als Opfergabe.

Wir haben uns das Schauspiel aber lieber von einem Café aus angeschaut. Um 6:00 Uhr sind wir dort angekommen.

Restaurant Kaiphaen

Hier haben wir uns gestern schon einen Tisch reserviert. Das Restaurant ist gleichzeitig sowas wie eine Ausbildungsstätte für junge Köche und Servicepersonal. Da es gut besucht ist, muss man sich vorher einen Platz sichern.

Unsere beiden Gerichte waren dann auch wirklich herausragend. Obwohl wir ja auch gerne am Straßenrand an kleinen ständen essen, war hier die Komposition und Geschmacksvielfalt auf einem ganz anderen Niveau.

Die Hauptspeisen – Chicken Lab (Gehaltes) und ein Fisch Laksa – waren ebenso eine Gaumenfreuden wie die Nachspeise: ein Kokos Panacotta mit Crisp und Chili.

Wer jemals hier in Luang Prabang sein sollte, muss unbedingt hier essen. Und die Preise sind tatsächlich mehr als günstig – fast wir an den Straßenständen. Pro Gericht waren es keine 3 Euro.

Phousi Hill

Dieser zirka 100 Meter hohe Hügel liegt mitten in der Stadt und ist DER Ort für den Sonnenuntergang.

Da das wirklich so war, haben wir uns dort auch schon ein wenig eher wieder auf den Rückweg gemacht, da es oben immer voller und wuseliger wurde.

Trotzdem ein richtig toller Ausblick über die Stadt.