Buddha Höhle Pak Ou

Streng genommen sind es zwei Höhlen – eine davon liegt viel Stufen hoch vom Anleger. Diese und die kleinere, untere Höhle dienten den Laoten im Krieg dazu ihre Buddha Statuen zu schützen indem sie sie dorthin brachten. Es ist also kein religiöser Ort im ursprünglichen Sinn.

Das eigentlich beeindruckende an diesem Ausflug ist auch die Flussfahrt selbst. Der Mekhong ist schon ein gewaltiger Fluss.

Mit fast 5000 km Länge ist er viermal so lang wie der rein. Und anstatt gut 10.000 qkm durchfließt er in Asien knapp 800.000 qkm.

Da man das aber auf Bildern nicht so gut widerspiegeln kann, habe ich hier nur die Zielorte eingestellt.

Schnappsdorf

Das Schnappsdorf wird anscheinend immer auf den Weg zur Biddhahöhle angefahren. Hier kann man – wie der Name sagt – unter anderem Schnapps kaufen. Besser gesagt Lao Lao, ein laotischer Fusel, der – wie auf dem Bild oben – gerne auch mal mit einem Skorpion oder eine Schlange im Glas rüberkommt.

Wir haben dankend verzichtet. Zum einen hab’s sowas schon in Vietnam und Kambodscha, zum anderen dürfte es auch Probleme bei der Einfuhr nach Deutschland geben, wenn der Zoll die Ware entdeckt.

Ansonsten war es einfach ein kleines Dorf auf dem Weg mit viel touristischem Angebot und einem Tempel.

Mekhong Bootstour

Nach dem Frühstück ging’s dann um 8:30 los mit unserem Mekhong Dampfer.

Bei bestem Wetter und wehender Fahne sind wir flussaufwärts gefahren – Ziel: ein Schnappsdorf und die Buddha Höhlen von Pak Ou.

Da der Käpt‘n aber irgendwann keine Lust mehr hatte, musste ich das Steuer übernehmen.

Kleine Abendrunde

Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht und ein Stündchen geruht haben, sind wir noch mal in die Altstadt. Die kleinen Gassen außerhalb der touristischen Pfade sind besonders schön und hier ist es auch ruhig.

Aber auch der Night Market und die anliegenden Restaurants, Cafés und Shops sind Sehr ansehnlich. So haben in einem Laden noch etwas getrunken und haben uns das Treiben auf der Hauptstraße angeschaut.

Genau vor unserer Nase stand dann noch Nettes Moped – gleiches Modell, gleiche Farbe.

BBQ laotischer Art

Zurück vom Wasserfall hatten wir richtig Kohldampf und im Vorbeifahren ist uns dann dieser kleine Laden aufgefallen. Hier haben wir uns dann einen Teller mit knusprigem Fleisch vom Spieß, Klebreis und Getränke geholt.

Die helle Soße war richtig lecker – mit Erdnüssen und einer guten Grundschärfe.

Kuang Si Wasserfälle

Zu den Wasserfällen ist man zirka eine Stunde mit dem Moped unterwegs. Die Fahrt ist etwas anstrengend – aber es lohnt sich.

Obwohl er erst gegen Mittag los sind und meist empfehlen wird schon morgens da zu sein wenn es noch nicht voll ist, haben sie die Besucher dort gut verteilt.

Nachdem man zirka 3 Euro Eintritt bezahlt hat, wird man mit einem kleinen Elektrofahrzeug zum Weg richtig Wasserfall gefahren. Dann sind es noch mal gut 5 Minuten.

Oberhalb des Wasserfalls kann man dann ungefähr 500 Stufen aufsteigen bis zu einem Aussichtspunkt.

Impressionen Luang Prabang

Die Stadt ist wirklich sehr schön mit den ganzen historischen Gebäuden – aber natürlich auch entsprechend touristisch. Neben Amis, Australiern und Europäern (viele Franzosen und Ösis sind uns hier aufgefallen), sind es aber größtenteils Chinesen, die hier unterwegs sind.

Nach den ersten zwei Kaffees, die wir uns in eher touristischen Läden geholt haben, gab es dann an Frühstück laotischer Art in gewohnt einfacher Umgebung. Aber da schmeckt es nunmal auch am besten.

Rechts die traditionelle Suppe, die es hier auch zum Frühstück gibt (Khao Soi) und die aber wohl ursprünglich aus Myanmar kommt. Daneben eine Suppe, wie man sie fast überall in Asien bekommt – Nudeln, Fleisch und Gemüse.

Hotel Luang Prabang

Unser Hotel liegt etwas 15 Minuten zu Fuß vom historischen Stadtkern entfernt. Aber auch hier gibt es in der Umgebung viele alte Gebäude und die Straßen sind alle sehr Einladung und besonders auch sauber – im Gegensatz zu Vientiane.

Wir haben uns direkt wieder einen Roller gemietet und am Empfang ist ein wirklich sehr netter Laote namens Bobby (vermutlich nicht der Geburtsname).

Dieses alte Fahrzeug steht als Demo in dem Hof. Auch einen Pool gibt es – allerdings seit der wirklich Mini und wir haben ihn noch nicht benutzt. Das Wetter ist aber auch nicht sehr heiß gerade – zu unserem Glück.

Bistro 1870

Direkt gegenüber von unserer Unterkunft ist dieses Café und Restaurant. Hier gab es erstmal den ersten Kaffee in wirklich ansehnlichem Umfeld.

Die Stadt ist geprägt von vielen Bauten aus der Kolonialzeit, die auch den Vietnamkrieg überstanden haben, da es hier in der Gegend keine Bormbardierungen durch die Amis gab.