Krung Thep Apiwhat Central

Was hier aussieht wie ein Flughafen ist der neue Hauptbahnhof von Bangkok. Und die Größe ist auch vergleichbar mit z.B. dem Airport Düsseldorf. Das Gebäude ist gigantisch, auch wenn sich das hier schlecht darstellen lässt.

Aber der Bahnhof ist nicht nur groß, er ist top modern und wirklich richtig sauber.

Die Tickets hatten wir ja schon am Vormittag besorgt, nun mussten wir warten bis das Gleis geöffnet wird. Da man hier nur auf das Gleis kommt wenn man eine Fahrt gebucht hat, werden die Gleise entsprechend freigegeben wenn der gewünschte Zug einfährt. Eine halbe Stunde vor Abfahrt ist es dann soweit.

Für den Nachtzug nach Nong Khai haben wir uns ein Erste Klasse Abteil gegönnt, da man dort nur zu zweit alleine ist.

Das Abteil war dann auch schon für die Schlafenszeit vorbereitet und die Betten gemacht – wie man hier sieht ist genug Platz.

Zu Beginn der Fahrt ist noch mal der Service vorbei gekommen und hat – bei Bedarf – Bestellungen fürs Essen aufgenommen.

Die Zugfahrt war recht entspannt und wir haben beide schlafen können, auch wenn der Zug zwischendurch etwas gerappelt hat. Abfahrt war 20:25 und Ankunft in Nong Khai pünktlich um 6:30.

Thailand im Jahr 2567

Thailand und Laos haben die buddhistischer Zeitrechnung und danach ist es das Jahr 2567. Aber auch so kommt einem das Land an einigen Stellen wie ein Leben in der Zukunft vor. Eines dieser Dinge ist das Bezahlwesen.

In Deutschland tun wir uns ja schon extrem schwer mit bargeldloser Bezahlung und vielerorts kann man immer noch nur mit Bargeld etwas kaufen. Und auch wenn sich etwas ändert, dann teilweise mit Mindestbetrag und dann sind es eher größere Läden oder z.B. Cafés und Restaurants in den Großstädten.

Das ist hier komplett anders. Ganz vorne an gibt es die Bezahlung per QR Code. Das Bild oben zeigt meine App, mit der ich daran teilnehmen kann. Da ich kein thailändisches Konto habe, nutze ich die Variante zum Einzahlen. D.h. ich habe ein Guthaben (kann im Supermarkt aufgeladen werden) und eine damit verbundene virtuelle Kreditkarte.

Das interessante ist allerdings, dass man damit hier überall – und ich meine wirklich überall – bezahlen kann. Selbst der kleinste Straßenstand und die Garküche am Straßenrand akzeptieren QR Zahlung. Einfach den Code scannen, Betrag eingeben und Geld senden – fertig.

Pflanzenmarkt

Neben dem Weg zum Bahnhof um unsere Tickets abzuholen, haben wir auch noch einen Abstecher zum Pflanzenmarkt gemacht. Annette war außer sich vor Freude. Alles, was wir bei uns ja nur als Zimmerpflanzen kennen, wächst hier auch draußen und meist zudem sehr schnell. Interessehalber habe ich mal gefragt, was ein ausgewachsener Baum von zirka 4 Metern Höhe kostet – mit 300 Euro ist man dabei.

Din Daeng

Der Stadtteil, in dem sich unser Hotel für die eine Nacht befindet, heißt Din Daeng. Anscheinend ist dieser Bereich eine Ansammlung von eingemeindeten kleinen Dörfern. Die Häuser sind größtenteils eher klein und es ist extrem wuselig – bisher der chaotischtes Ortsteil, den ich bisher in Bangkok kennengelernt habe.

Unser Hotel ist einfach, aber sauber und das Personal ist extrem nett. Englisch spricht hier aber gefühlt keiner im ganzen Viertel. Aber mit Händen und Füßen (und inzwischen auch mit Google Translate) kommt man ja immer gut durch. So haben wir hier im hoteleigenen Cafe morgens unsere Heißgetränke bekommen und konnten die Wäsche abgeben, die schon um 15 Uhr wieder gewaschen und gefaltet an der Zimmertür hing.

Ein Tag Bangkok

Nachdem wir gestern mit dem Flieger in Bangkok angekommen sind und eigentlich nur noch kaputt ins Bett gefallen sind, sind wir heute Morgen einmal zum Bahnhof um unsere Tickets zu holen für die Zugfahrt am Abend.

Dieses Bild oben ist vielleicht wie man sich den Bahnhof in Thailand vorstellt – aber dazu später noch weitere Bilder. Das ist nur ein altes Nebengleis. Da wir für die Bahnfahrt nur Voucher hatten, die in Tickets umgetauscht werden müssen, sind wir also morgens direkt einmal zur Krung Thep Aphowat Central Station – so der offizielle Name – und haben danach noch ein Süppchen dort am Nebengleis gegessen.

Wie man im Hintergrund sieht, scheint auch das Personal diesen kleinen Nudelstand zu mögen – es war auf jeden Fall sehr voll und das ist eigentlich immer ein Zeichen, dass etwas gutes angeboten wird.

Schwimmbad

Da uns nun immer noch etwas Zeit blieb, haben wir im Hotel die Reisetaschen abgeholt und sind ein paar Meter in zu diesem Schwimmbad gelaufen. Ich konnte noch mal einige Runden schwimmen und wir beide haben uns vor der Weiterreise noch mal duschen können.

So erfrischt, sind wir dann auf ein letztes Getränk und ein Süppchen zu dem foodcpurt, der direkt neben der Busstaion liegt, gelaufen.

Frisch gewaschen und auch gestärkt ging es dann los zum Airport mit einmal Umsteigen. Alles recht einfach in Singapur – und dank des Touristen Passes auch entspannt, da man ja einfach alle Busse und Bahnen nutzen kann.

Parkanlage

Machen wir ausgecheckt hatten umhören, mussten wir ja irgendwie noch ein paar Stunden überbrücken, da uns Flug erst abends um 20:40 gehen sollte. So hatten wir uns überlegt, einfach noch mal mit einem der Busse etwas raus aus dem Zentrum zu fahren und irgendwo noch mal ein wenig rumzulaufen. Auf Google Maps habe ich dann ein Einkaufszentrum gefunden, neben dem ein großer Park lag. Und das hat sich wirklich gelohnt.

Dieser wirklich schön angelegte Park liegt inmitten von Hochhäusern – das ganze wirkt fast ein wenig surreal. im Gegensatz zum Botanischer Garten war hier der Besuchs etwas wilder – ebenfalls gepflegt, aber eben natürlicher, so wie es eben wächst. direkt daneben eine kleine Mall. Auch diese, wie ganz Singapur, eingefasst indem warten Grün der Pflanzen.

Und auch dort gab es natürlich einen Food Court. Diesmal aber für uns nichts zu essen sondern nur einen Ice Tea bzw. Ice Coffee. Die

Check out SIN

Tja, letzter Tag – also raus aus dem Hotel. da unser Flug aber erst später am Abend startet, haben wir unser Gepäck erstmal dort deponiert und sind noch mal los. Also Start haben wir zu Mittag gegessen – auch wenn es die kommenden Tage eh Thai Food geben wird, haben wir dort schon mal geübt 😉

Die Ladenbesitzer waren auch Thais und man hat direkt wieder gemerkt, warum man es das Land des Lächelns nennt. Super freundlich und sehr entspannt (wobei die Leute in Singapur auch alle recht entspannt sind).

Botanischer Garten Teil 2

Da wir beim letzten Mal nur knapp ein Viertel des botanischen Gartens gesehen hatten, sind wir heute froh noch mal dorthin.

So früh am Morgen sieht man an vielen Stellen wie Leute joggen, aber auch Qigong ausüben. Schön zu sehen, wie sehr das im Alltag dort verwurzelt ist – zumindest bei den meist älteren Trainierenden.

Ansonsten ist die Anlage riesig und in verschiedene Themenbereiche unterteilt. Alles sehr schön angelegt.

Den kostenpflichtigen Teil mit den Orchideen haben wir uns aber geschenkt. Zum einen wurde die Zeit knapp, zum anderen war es dort auch recht voll. Der ganze Park in dieser Ecke war generell viel touristischer.