Laksa , Otah, Nasi & Co.

Zum Mittag gabs dann heute was Typisches aus Singapur. Neben den chinesischen und indischen Einflüssen, ist natürlich ganz viel hier malaysisch geprägt.

So auch Laksa, ein traditionelles Gericht, dessen Variante Laksa Katong wir gegessen haben – eine scharf gewürzte Brühe mit Kokosmilch und Nudeln und in diesem Fall Zutaten aus dem Meer. Daneben gabs noch Nasi Lemak (Reis mit getrocknetem Fisch und Sambal Paste) und Otha (Fischbrei in einem Bananenblatt gegrillt).

Der Laden, wo wir gestern haben (328 Katong Laksa) ist eine Institution und hatte eine Wand mit den berühmten Gästen – unter anderem dem britischen Koch Gordon Ramsey sowie dem Schauspieler Donnie Yen (bekannt aus Kung-Fu Filmen über Yip Man).

Botanic Garden

Unser erstes Ziel heute nach Kauf des Touristen Passes war der Borganische Garten. Hier mal ein paar Eindrücke. Ist schon Wahnsinn, wie in dem Klima alles wächst.

Das nenne ich mal Bambus. Auf den beiden Bildern oben sieht man mal das Verhältnis wie Annette daneben steht bzw geht.

Wir haben vielleicht gerade mal ein Viertel erkundet heute bis die Füße gestreikt haben. Bestimmt schaffen wir es aber die Tage noch mal dorthin und schauen uns den Rest noch an.

Öffis

Singapur kann man super mit Bus und Bahn erkunden. Und noch einfacher macht es dieser Tourist Pass. Damit können wir jettzt drei Tage lang mit allen Öffis fahren ohne jedes Mal den Geldbeutel zücken zu müssen.

Und so ging’s erstmal mit dem Bus quer durch die Stadt. Beim Doppeldecker sogar mit tollem Überblick.

Zudem gibt es in den Bussen sogar einen extra Platz für Leute mit Bierbauch – wie das kleine Icon neben mir zeigt.

Neben den Bussen gibt es noch die MRT – ein Netz von Bahnen, das sich durch die Stadt zieht.

Auch hier alles hochmodern und sauber – aber natürlich sieht man weniger von draußen. Aber eben perfekt, um an fast jede Stelle in der Stadt zu kommen. Wir werden auf jeden Fall unseren Touristen Pass ordentlich nutzen die drei Tage hier vor Ort.

Das Frühstückchen

Während Annette noch schläft, hab ich mich mal aus dem Hotel geschlichen und eine weitere Ansammlung von Hawkern gefunden, die auch schon geöffnet hatten um halb Sieben. Und wie man sieht bin ich auch fündig geworden – einmal gedämpftes Hack mit salzigem Fisch und dazu eine Schale Reis mit Schweinebauch aromatisiert. Herzhaft und für 5$ ein Schnapper.

Auf dem Rückweg hab ich dann Nette noch nen Kaffee von 7-11 besorgt. Mal schauen, wann wir dann in die Gänge kommen, um die Stadt zu erkunden.

Erstmal nen Happen

Und fest direkt neben dem Hotel sind wir auch schon fündig geworden und haben was gegessen und getrunken.

Es gab gemischte Platte – Reis mit Hähnchen, Fisch, Tofu mit Gehaktem, pak Choi und Okra Schoten. Dazu zwei Flaschen Bier, die hier von so Bier Ladys separat verkauft werden.

Was das Bier trinken angeht, waren wir dort auch in guter Gesellschaft. Schön was los mit Blick direkt auf die Straße – was will man mehr.

Das Essen war auch top und mit 8$ günstig. Da geben die zwei Flaschen Bier mit je 9$ mehr reingehauen. (Umrechnung ist übrigens 1$ zu 0,7 Euro.

Gang durch den Block

Nach kurzem Erfrischen sind wir dann natürlich direkt einmal raus um die Umgebung zu erkunden. Hier ein paar Eindrücke.

7-11 ist direkt um die Ecke, außerdem ein großes Stadion. Ansonsten viele kleine Restaurant und eben auch solche Ansammlungen von Street Hawkern.

Endlich in Singapur

Puh, da sind wir endlich. Zieht sich ja doch immer die Anreise nach Asien – aber nun ist es geschafft und alles hat gut geklappt.

Und direkt das erste Highlight gabs auch schon im Airport – The Jewel. Wirklich faszinierend dieser riesige Wasserfall. Und wieder stellt sich die Frage, was die Macher des BER eigentlich so geleistet haben. Naja – egal.

Dank vorher gekaufter eSim hatten wir direkt Mobilnetz und haben uns über Grab – die asiatische Variante von Uber – einen Fahrer bestellt. Noch schnell was Geld am Automaten abgeholt und los ging’s.

Dreizig Minuten später waren wir am Hotel. Das Zimmer ist klein, aber fein. Singapur ist Verhältnis natürlich um einiges teurer als der ganze Rest hier. Und im Vergleich zu Hongkong sind die 15 qm schon fast Luxus.

Erster Teil der Anreise ist geschafft

Den ersten Teil der Reise haben wir geschafft. Von Genthin Bahnhof sind wir zunächst zum Ostkreuz in Berlin gefahren. Dort gab es dann auch noch mal lecker Essen beim Araber – sehr empfehlenswert.

Von dort ging’s dann weiter in 20 Minuten mit dem Zug zum BER. CheckIn hatten wir eh schon online erledigt, Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle waren entspannt – und da soll noch mal einer sagen, die Berliner seien unfreundlich. Alle jut druppe.

Der Flug nach Istanbul war sogar eine halbe Stunde schneller als geplant. Und nun warten wir auf den Weiterflug – bisher scheint alles reibungslos zu verlaufen.

Das Wetter ist hier ebenfalls kalt und nass – sehen das ja zum Glück nur vom warmen Inneren des Flughafens.

Der ist übrigens auch schon recht imposant – also besonders wenn man sich im Vergleich den BER anschaut. Ich verstehe immer noch nicht, was die da so lange eingebaut haben.

Naja, gleich wirds bestimmt noch mal ne Runde imposanter. Nächste Meldungen kommen dann aus Singapur.