Letzte Vorbereitungen

So, heute die letzten Vorbereitungen damit es morgen dann entspannt losgehen kann. Die letzte Chance einen Schneemann zu bauen, habe ich direkt heute Morgen genutzt. Gut – das ist vielleicht nicht das allerwichtigste für die Reise, aber hat Spaß gemacht.

Dann musste der Schnuffel natürlich zur HuTa gebracht werden. Vorher sind wir noch ne schöne Runde am Kanal gelaufen, wo sie ein kleines Kneippbad genommen hat. Den Schnee hatte sie vorher schon an den Pfoten kleben.

In der HuTa hat sie sich dann wieder von der besten Seite gezeigt: freudig reingestürmt auf Gelände und erstmal im Schnelldurchgang alles erschnüffelt. Dann ab in die Baracke mit den Zimmern und da in die Küche gestürmt um die alten Futtertüten zu durchforsten. Naja, Hauptsache sie fühlt sich wohl.

Eben haben wir dann auch noch mal was verbindliches gegessen bevor es in Asien wieder all dieses eckelige Streetfood gibt. Mal schauen, ob wir dort nicht verhungern.

Und zu guter Letzt hab ich mir noch nen Sommerlook verpasst und den Alm Öhi Bart etwas gestutzt. Muss ja nicht sein, dass bei 35 Grad die halbe Suppe im Gesicht hängen bleibt.

Jetzt noch eben die Taschen gepackt und dann ab vor den Kamin. Hier soll es die Tage bis auf minus 11 Grad runter gehen nachts – da sind mir die 35 Grad tagsüber, die uns erwarten, definitiv lieber.

25 Fontes

Um mal wieder vom Thema Saufen wegzukommen, hier ein paar Bilder von unserer Wanderung auf der Levada das 25 fontes. Auch hier sind wir wieder früh los – und haben damit alles richtig gemacht.

Auf dem Rückweg gegen 11:30 kamen uns schon Scharen an Leuten entgegen. Aber wir hatten vorher eine schöne und ruhige Tour zu einem wunderbaren Wasserfall.

Pukiki Tiki Bar

Zum letzten Abend in Calheta sind wir dann einmal ins Pukiki direkt um die Ecke gelaufen. Eine wirklich sehr schön gestaltete kleine Tiki Bar, die von Carla und Martin (aus Manchester) aufgebaut wurde.

Neben den wirklich leckeren Drinks, haben wir uns gut unterhalten mit den beiden, sowie mit zwei Deutschen, bei denen schon 1 Minute nach Erscheinen in der Bar klar war: die sind deutsch – und schwul.

Zwei lustige Vögel, einer aus Köln, einer aus Berlin. Darüber haben wir auch erfahren, dass an diesem Wochenende auch in Funchal groß Karneval gefeiert wird – wir sind gespannt. Im Gegenzug hat dann Annette mit den beiden anderen Gästen den Besitzern mal gezeigt wie eine Polonäse geht.

Wie die Portugiesen

Wenn ich Annettes Berichte so lese, könnte ich denken, wir hätten nur gesoffen. Wir waren aber schon früh unterwegs heute – und haben danach einen gebechert. Aber nur einen Klitzekleinen – so wie es die Portugiesen gerne mal früh morgens zum Kaffee vor der Arbeit machen.

Nachdem ich das heute um zirka 7:30 beobachtet hatte, hab ich in unserer Lieblingsbar – zum Kaffee nach der Wanderung – das bestellt, was hier so üblich ist. Der Wirt hat mit dann das kleine Gläschen mit Poncha, einem Schnapps aus Zuckerrohr und Honig, gegeben. Da fängt der Tag natürlich schon richtig gut an.