Butter bei die Fische

So, dann kommen jetzt schon einmal ein paar Bilder von Angkor Wat. Aber direkt vorweg: das alles kann man nicht wirklich wiedergeben per Foto – auch nicht mit 360 Grad-Aufnahmen. Hier trotzdem mal ein paar erste Eindrücke.

Eingang zu Angkor Wat. War zu dem Zeitpunkt sehr voll mit Touristen. Insgesamt hat sich hier natürlich schon wieder vieles verändert im Vergleich zu meinem letzten Besuch vor zirka 9 Jahren.

Der Bayon, das eigentliche Herzstück der Tempelanlage. Oben links erkennt man die typischen Gesichter auf den Türmen.

Ta Phrom, mein Alltime-Favorite, der wie eine Filmkulisse aussieht – und es ja auch schon war bei Tombraider.

Siem Reap bei Nacht

Der Night Market ist ein reiner Verkaufsmarkt für den hiesigen Krempel wie Sorangs, T-Shirts, Laserpointer, Kunsthandwerk, Schlangenschnapps und was man sonst alles so nicht wirklich braucht.

Die Pubstreet wiederum ist ein wenig wie Düsseldorf zu Karneval. Nur, dass es hier keinen Killepitsch gibt. Zum Abend wird hier erst richtig aufgedreht. Einige Bars sind eher wie offene Discos und der Sound wummert durch die ganze Straße. Drumherum das übliche Gewusel: Pancake-Hawker, Tuktuk-Fahrer, Massage, Restaurant – und alles auf einmal. Und zum späteren Abend noch kleine Tuktuk-Bars.

Siem Reap bei Tag

Siem Reap ist, was die Einwohnerzahl betrifft, mit Mülheim vergleichbar – und dann hört es auch schon auf. Die Stadt ist, mit ihren unzähligen Mopeds und Tuktuks, wie ein Wespennest in das man reingestochen hat. Meist sind wie bisher nur bis max 750 Meter von unserem Hotel entfernt gewesen – in diesem Radius findet man schon alles, was man braucht.

Da die Unterkunft gut gelegen ist, erreichen wir den Old Market, den Night Market und die Pubstreet mit ein paar Schritten. Alles liegt nahe beieinander.

Der Old Market beinhaltet neben dem typischen Tinnef noch einen klassischen Markt für Lebensmittel. Jeder, der mal in Asien war, weiß mit welchem Geruchserlebnis das verbunden ist.

32 Grad und die Frisur sitzt

Im Verhältnis zu anderen Aufenthalten hier in Südostasien ist es gar nicht so extrem heiß – aber dennoch sind es zirka 32 Grad und die Sonne brennt mittags im Zenit.

Umso wichtiger ist natürlich, dass bei Frischeprodukten die Kühlkette eingehalten wird.

Hier übernimmt die Kühlung anscheinend der Fahrtwind. Zwischen Lenksäule und Fahrer sieht man auf dem Bild zwei große Tüten mit Geflügel. Naja, zumindest sind sie verpackt. Jetzt erstmal was essen.

Cuisine Wat Damrak

Gestern waren wir mal so richtig dekadent und haben in o.g. Laden gegessen. Bei einer Folge von Chefs Table habe ich erfahren, das dieses Restaurant – hier in Siem Reap – die Nummer 50 der Fünfzig besten Restaurants Asiens ist.

Auf der Homepage wurde aber schnell klar, dass es schlecht aussieht mit reservieren so „kurz“ vorher. Der Chef des Ladens meinte gestern, dass es bis zu drei Monate dauern kann. Ich hab aber einfach mal auf blöd ne Mail geschickt und gesagt, dass ich auch spontan einspringen würde, wenn jemand absagt. Und das war gestern der Fall.

Wir hatten jeder eins der beiden aktuellen Menüs – für Allesfresser. Aber auf Wunsch kriegt man das sogar vegetarisch oder vegan. Oben zu sehen ist nur der Abschluss – fotografieren im Restaurant war in diesem Fall nur etwas für Amis.

Erstes Foto von Angkor

Auf Sassis Bitte hin hier schon mal ein erstes Bild von Angkor. Wirklich sehr beeindruckend das Ganze – eisgekühlt und zudem noch mit Extra-Eiswürfeln im Glas geliefert. Herrlich – Danke Kambodscha.

Aber Spaß beiseite. Wir müssen erstmal die Menge an Bildern sortieren und dann ein paar hochladen. Vielleicht heute Nachmittag. Jetzt fahren wir

Gerade wieder zur Tempelanlage – diesmal etwas früher als gestern. Heute Nachmittag haben wir dann wahrscheinlich etwas Zeit zum Posten.

Nebenbei ist mir noch meine Kreditkarte abhanden gekommen. Der beschissene Automat hat erst das Geld, dann den Beleg und am Ende – mit Verzögerung – die Karte rausgerückt, da war ich aber schon weg.