Welcome to Miami

Unser Hotel hier in Bangkok ist das Miami – ein Laden aus der Zeit des Vietnamkriegs – also im chic der 60er. Etwas runtergerockt, aber tatsächlich mit ganz eigenem Charme. Werde die Tage mal mehr Bilder von dem ganzen Drumherum posten hier. Jetzt aber nur unser Zimmer und das Bad (könnte auch unrenovierter Mülheimer Wohnungsbau sein).

Perfetto Trang

Nach Fährfahrt und 3/4 Stunde mit Van (früher hieß das immer Minibus) haben wir uns erstmal einen Cappuccino im Cafe direkt neben dem Bahnhof gegönnt um Annettes Motor ans laufen zu bekommen. Im Resort war der Kaffee zum Frühstück eher eine Nullnummer und die Bar mit den koffeinhaltigen Drinks war noch geschlossen.

Dafür haben wir direkt zweimal einen richtigen Schnapper gemacht. Zum einen hat wohl irgendwer ausversehen 2 Euro in Umlauf gebracht anstatt 10 Baht – also satte 70 Baht Gewinn.

Zum zweiten haben wir unsere Bahntickets zurückgeben können, da wir beschlossen haben doch gleich mit dem Flieger nach Bangkok durchzustarten. Die ottoischen Nachwirkungen haben uns ein wenig vor den Klos einer 15-stündigen Bahnfahrt abschrecken lassen. Für die Tickets gab es zumindest 50 Prozent zurück – also etwas über 800 Baht. Und wir alle wissen ja: 800 Haben und 800 Nichthaben sind achon 1600 – alles richtig gemacht.

Zeh gebrochen?

Anscheinend hab ich mir heute beim Schnorrcheln den Mittelzeh des rechten Fußes gebrochen. Also natürlich nicht beim Schnorrcheln selbst, sondern beim Aussteigen vom Boot ins Wasser. Bin da mit ordentlich Schmakkes an die gußeiserne Leiter gehauen. Nun hoffe ich mal, dass der Schmerz etwas nachlässt und mich in Bangkok nicht zu sehr einschränkt – ansonsten kommt er da eben ab.

Endlich Sonntag

Achne, ist ja schon wieder Montag – egal, hier gibts erstmal einen Mango-Frappé und einen Rüdesheimer Kaffee. Achso: Asbach don’t have? Dann einfach einen Cappuchino, ist auch okay. Was man hier auf dem Foto nicht so richtig erkennt: das Meer ist in spuckweite – herrlich. Es geht eine leichte Briese und die Wärme ist sehr gut erträglich.

Natürlich gibt es auch hier das obligatorische Book Shelf, wo Reisende ihre durchgeackerte Literatur ablegen können. Leider nichts spektakuläres dabei – Ketzer muss hier mal ein paar seiner Geschichtsheftchen herbringen.