Kuang Si Wasserfälle

Zu den Wasserfällen ist man zirka eine Stunde mit dem Moped unterwegs. Die Fahrt ist etwas anstrengend – aber es lohnt sich.

Obwohl er erst gegen Mittag los sind und meist empfehlen wird schon morgens da zu sein wenn es noch nicht voll ist, haben sie die Besucher dort gut verteilt.

Nachdem man zirka 3 Euro Eintritt bezahlt hat, wird man mit einem kleinen Elektrofahrzeug zum Weg richtig Wasserfall gefahren. Dann sind es noch mal gut 5 Minuten.

Oberhalb des Wasserfalls kann man dann ungefähr 500 Stufen aufsteigen bis zu einem Aussichtspunkt.

Impressionen Luang Prabang

Die Stadt ist wirklich sehr schön mit den ganzen historischen Gebäuden – aber natürlich auch entsprechend touristisch. Neben Amis, Australiern und Europäern (viele Franzosen und Ösis sind uns hier aufgefallen), sind es aber größtenteils Chinesen, die hier unterwegs sind.

Nach den ersten zwei Kaffees, die wir uns in eher touristischen Läden geholt haben, gab es dann an Frühstück laotischer Art in gewohnt einfacher Umgebung. Aber da schmeckt es nunmal auch am besten.

Rechts die traditionelle Suppe, die es hier auch zum Frühstück gibt (Khao Soi) und die aber wohl ursprünglich aus Myanmar kommt. Daneben eine Suppe, wie man sie fast überall in Asien bekommt – Nudeln, Fleisch und Gemüse.

Hotel Luang Prabang

Unser Hotel liegt etwas 15 Minuten zu Fuß vom historischen Stadtkern entfernt. Aber auch hier gibt es in der Umgebung viele alte Gebäude und die Straßen sind alle sehr Einladung und besonders auch sauber – im Gegensatz zu Vientiane.

Wir haben uns direkt wieder einen Roller gemietet und am Empfang ist ein wirklich sehr netter Laote namens Bobby (vermutlich nicht der Geburtsname).

Dieses alte Fahrzeug steht als Demo in dem Hof. Auch einen Pool gibt es – allerdings seit der wirklich Mini und wir haben ihn noch nicht benutzt. Das Wetter ist aber auch nicht sehr heiß gerade – zu unserem Glück.

Bistro 1870

Direkt gegenüber von unserer Unterkunft ist dieses Café und Restaurant. Hier gab es erstmal den ersten Kaffee in wirklich ansehnlichem Umfeld.

Die Stadt ist geprägt von vielen Bauten aus der Kolonialzeit, die auch den Vietnamkrieg überstanden haben, da es hier in der Gegend keine Bormbardierungen durch die Amis gab.

Altstadt Luang Prabang

Die Altstadt hiermit wirklich richtig schön. Viele koloniale Gebäude, alles schön geschmückt mit Lampen und Pflanzen. Unzählige Restaurants, Cafés und kleine Shops.

Überhaupt kein Vergleich mit Vientiane. Auch viel sauberer als dort – aber natürlich auch touristischer.

Die unzähligen Gassen führen bis zum Ufer des Mekhong, wo es ebenfalls viele kleine Restaurants und Cafés gibt.

Hier haben wir dann auch noch mal etwas getrunken und eine typische Suppe der Region gegessen – Khao Soi, mit Kohl und etwas Hack.

Night Food Market Luang Prabang

Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, musste ich erstmal einen Roller mieten und Geld abheben – nur Barzahlung. Danach ging’s dann direkt los und erstmal etwas essen.

So haben wir an diesem Stand ein paar Spieße gegessen und auch noch einen Mango Shake geholt.

Auf dem kleinen Night Food Market gabs dann noch ein bisschen crispy Schwein mit Reis. Annette hat sich derweil um die Getränke gekümmert.

Angekommen in Luang Prabang

Nach etwas über zwei Stunden Fahrt ist es soweit und wir sind in Luang Prabang ausgestiegen. Die Trupps an Touristen sind alle sofort raus und zu ihren Vehikels, die sie in die Stadt gebracht haben. Wir haben uns wieder einen Fahrer über Loca bestellt.

Auch hier ist der Bahnhof nicht gerade klein – die Chinesen machen eben keine halben Sachen. Und das die hier die Mehrheit haben, merkt man auch an den vielen Touristen daher. Mach Südchina ist es von hier ja auch nicht mehr sehr weit.

Im Zug konnte man natürlich schon ganz gut sehen, wie sich die Landschaft verändert. Ich hab es mal versucht festzuhalten – ist aber schwer durch das Fenster und im vorbei zischen.

Am Anfang ging es noch städtisch los, wurde dann erst landwirtschaftlich mit vielen Reisfeldern und Ochsen auf Wiesen , um dann immer mehr in wilden Dschungelbewuchs überzugehen. Ab der Hälfte wurde es zudem noch bergiger.

Lao Train

So, wir sitzen im Zug und gleich geht’s los. Zweite Klasse war ausverkauft und so haben wir uns die erste gegönnt. Auf jeden Fall alles recht schick hier.

Aber mal von vorne: wir sind bei Regen angekommen mit unserem Loca Fahrer und mussten am Eingang durch eine Sicherheitskontrolle. Da wurde mir eine Spraydose Deo abgenommen und mein kleines Taschenmesser – Pech gehabt.

Der Bahnhof wurde von den Chinesen gebaut, die hier in Laos sehr eifrig sind. Geplant ist langfristig ein Schnellzug, der durch Laos nach Bangkok und weiter bis Singapur fährt. Die aktuellen Züge nutzen diese Schnelltrasse, fahren aber nur 160kmh.

Im Bahnhof haben wir noch ein bisschen gesnackt, bevor es dann zum „Check In“ ging. Vor dem Gleis wurde das Ticket geprüft und wir konnten einsteigen.

Loca

Gerade sitzen wir im Auto Richtung Railway Station Vientiane. Anstatt uns einen Transport vom Hotel buchen zu lassen, habe ich Loca verwendet – die laotische Version von Grab.

Schon Wahnsinn wie diese digitaler Helferlein einem das Reisen erleichtern. Per App vorbestellt kam dann pünktlich zum vereinbarten Termin eine junger Laote mit seinem Wagen. Und was für eine luxuriöse Karre wenn man sich mal die Verhältnisse hier vor Augen hält.

Der Tag heute ist komplett verregnet bisher und wir haben um die 19 Grad. Im Auto mit der Aircondition wirkt es fast wie ein Herbsttag in Deutschland wenn man aus dem Fenster schaut.

Morgen soll es allerdings schon wieder wärmer und trocken werden – und wenn wir kommendes Wochenende zurück nach Bangkok fliegen sind da voraussichtlich 35 Grad bei 10-11 Sonnenstunden.