Vientiane ist die Hauptstadt von Laos, wirkt aber recht provinziell. Die Innenstadt ist überschaubar und gespickt mit Restaurants, Cafés und Läden. Außerdem gibt es zentral einen Night Food Market und einen Nachtmarkt an der Promenade direkt Mekhong.
Unser Hotel liegt recht zentral am Stadtkern. Alle Zimmer sind um einen Innenhof gereiht und einfach, aber sauber.
Es gibt auch einen Pool, der ist aber ein wenig in die Jahre gekommen und wirkt nicht sehr gepflegt. Egal – die meiste Zeit werden wir ja eh unterwegs sein.
Um nach Laos zu kommen, muss man eigentlich nur über die Friendship Bridge auf die andere Seite des Mekhong fahren.
Zunächst einmal verlässt man Thailand und kriegt einen Ausreisestempel. Dann fährt man mit dem Bus auf die andere Seite zur Grenzkontrolle von Laos. Wir brauchten dort ein Visa in Arrival – dh den Pass, ein Passbild und 40$.
Danach ging es noch mal per Bus zirka 45 Minuten in die Stadt Vientiane. Vom zentralen Busbahnhof sind wir dann zum Hotel gelaufen – alternativ. Kann man per Taxi oder TukTuk fahren.
Der Bus über die Brücke. Bis in die Stadt Vientiane. Cebtral Bus Station
Okay, Kneipentour ist vielleicht etwas übertrieben, aber nach dem Essen auf dem Markt sind wir zusammen noch in eine kleine Bar am Rande des Geschehens. Die Besitzerin, mit der Dui hier spricht, scheint die Tochter der Nachbarin zu sein. Auf jeden Fall ein gute Platz, um sich ein wenig aus dem Trubel rauszuziehen und trotzdem noch alles im Blick zu haben.
Danach ging es noch ein Häuschen weiter in die Bar einer Freundin von Dui. Hier wurde es immer ausgelassener und Nette hat mal gesehen, dass Thais nicht immer nur still und zurückhaltend sind.
Nach einigen Runden Singha Bier hätten wir mit der ganzen Truppe noch weiterziehen können. Da es aber schon 23:30 war und wir ja am nächsten Tag nach Laos müssen, haben wir darauf verzichtet – vermutlich wird der morgen eh schon zäh. Aber es hat sich gelohnt und richtig Spaß gemacht.
Jeden Samstag findet hier ein Markt statt, der um zirka 17 Uhr beginnt und gegen 22 Uhr endet. Zusammen mit Dui und Görch sind wir da mal zusammen drüber gelaufen. Es ist schon Wahnsinn, wie viele Menschen hier unterwegs sind – und das bei gerade mal 45.000 Einwohnern.
Der Markt scheint auch endlos zu sein. Ein Stand neben dem nächsten – natürlich viele Stände mit Essen.
So haben wir uns auch irgendwann einen Platz ergattert und ein paar Kleinigkeiten als Abendessen zusammen gestellt.
Neben dem Markt ist aber auch der Sonnenuntergang am Mekhong sehenswert – den gibt’s hier sozusagen kostenlos dazu.
Zudem Unterhaltung mit Tanz und Musik auf einer großen Bühne – nicht immer sehr zugänglich für das westliche Ohr. Trotzdem ein schönes Erlebnis.
Sollte und zuhause langweilig werden und wir wieder Ziegelsteine übrig haben, könnten wir es machen wie der Künstler Luang Pu Bunleua, der in seinem Skulpturenpark „Sala Kaeo Ku“ unzählige Darstellungen der buddhistischen und hinduistischen Mythologie errichtet hat.
Der TÜV hätte bestimmt seinen Spaß an diesem Gefährt. Einige Fahrzeuge hier sehen aus wie bei Mad Max. Aber der Roller, den wir gemietet haben ist in Ordnung.
Ich mag diese Art Fortbewegung zum Erkunden hier in Asien. Es ist vermutlich eh das meist verwendete Fahrzeug. Indem wir selber fahren, sind wir frei und können einfach da halten, wo es uns interessant erscheint. Und beim Laufen ist man schon alleine wegen der Hitze limitiert.
Der Touri-Markt in Nong Khai – da es recht früh ist, noch recht ruhig.
Ebenfalls ein Markt – diesmal mit Lebenmitteln. Also im Gegensatz zu dem davor frei von Touris – hier kaufen nur die Locals ein.
Frühstück ebenfalls sehr untouristisch. Die Kleine links im Bild schaut uns die ganze Zeit skeptisch an – der Blick ist unbezahlbar.
Überall Tempel – hier nur einige wenige Bilder davon. In Laos werden wir vermutlich noch mehr zu sehen bekommen. Aber auch hier ist – wie ja viel in Thailand – die ganze Stadt übersät davon.
Ja, es geht schon wieder ums Speisen. Bilder von der Stadt folgen aber auch noch. Wir haben heute allerdings erstmal eine kleine Runde zu Fuß gedreht – Morgen früh bekommen wir einen Roller und erkunden ein wenig mehr.
Nun kommen wir aber gerade zurück von unserer kleinen Abendrunde, die wir schon mit Hunger gestartet haben. Auf dem Weg viel uns dann dieser Laden auf:
Schön an einer größeren Straße gelegen und gut besucht von vielen Einheimischen, wussten wir direkt, das dies die richtige Wahl ist.
Also erstmal eine Bier bestellt – wie hier meist in gekühlter Flasche und dazu zwei Gläser mit Eis. Und dann im Menü etwas zusammen gestellt. Die Wahl war gut – sowohl was die Speisen als auch was das Restaurant generell betrifft. Aber ich finde, das sieht man auch hier schön auf dem Bild.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: genauso habe ich mich nach vier Tagen ohne 💩💩💩 gefühlt.
(Martin hat wohl geahnt worüber ich hier schreibe und den Zugang schnell so eingerichtet, dass alle folgenden Beiträge in meinem Namen erscheinen und nicht unter seinem, wie dieser und die letzten beiden🤣. Nur war er nicht schnell genug.)