Heute ist auch unser letzter Tag hier in Luang Prabang und Laos. Gegen Mittag geht’s zum Airport und von dort nach Bangkok.
Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und das heißt in diesem Fall, dass es nicht zu heiß war. Gestern und heute sind die Temperaturen immer mehr gestiegen, und am Wochenende geht’s weiter rauf bis zu 38 grad am Dienstag.
Luang Prabang ist auch bekannt für den morgendlichen Almosengang der Mönche. Dies gibt es auch an anderen Orten in Laos oder Thailand, aber hier sieht man früh morgens hunderte Mönche in den Straßen.
Dieses Event ist allerdings auch schon touristisch ausgeschachtet und so saßen nicht nur Einheimische sondern ganze Gruppen von Ausländern morgens am Straßenrand mit Klebreis als Opfergabe.
Wir haben uns das Schauspiel aber lieber von einem Café aus angeschaut. Um 6:00 Uhr sind wir dort angekommen.
Hier haben wir uns gestern schon einen Tisch reserviert. Das Restaurant ist gleichzeitig sowas wie eine Ausbildungsstätte für junge Köche und Servicepersonal. Da es gut besucht ist, muss man sich vorher einen Platz sichern.
Unsere beiden Gerichte waren dann auch wirklich herausragend. Obwohl wir ja auch gerne am Straßenrand an kleinen ständen essen, war hier die Komposition und Geschmacksvielfalt auf einem ganz anderen Niveau.
Die Hauptspeisen – Chicken Lab (Gehaltes) und ein Fisch Laksa – waren ebenso eine Gaumenfreuden wie die Nachspeise: ein Kokos Panacotta mit Crisp und Chili.
Wer jemals hier in Luang Prabang sein sollte, muss unbedingt hier essen. Und die Preise sind tatsächlich mehr als günstig – fast wir an den Straßenständen. Pro Gericht waren es keine 3 Euro.
Streng genommen sind es zwei Höhlen – eine davon liegt viel Stufen hoch vom Anleger. Diese und die kleinere, untere Höhle dienten den Laoten im Krieg dazu ihre Buddha Statuen zu schützen indem sie sie dorthin brachten. Es ist also kein religiöser Ort im ursprünglichen Sinn.
Das eigentlich beeindruckende an diesem Ausflug ist auch die Flussfahrt selbst. Der Mekhong ist schon ein gewaltiger Fluss.
Mit fast 5000 km Länge ist er viermal so lang wie der rein. Und anstatt gut 10.000 qkm durchfließt er in Asien knapp 800.000 qkm.
Da man das aber auf Bildern nicht so gut widerspiegeln kann, habe ich hier nur die Zielorte eingestellt.
Das Schnappsdorf wird anscheinend immer auf den Weg zur Biddhahöhle angefahren. Hier kann man – wie der Name sagt – unter anderem Schnapps kaufen. Besser gesagt Lao Lao, ein laotischer Fusel, der – wie auf dem Bild oben – gerne auch mal mit einem Skorpion oder eine Schlange im Glas rüberkommt.
Wir haben dankend verzichtet. Zum einen hab’s sowas schon in Vietnam und Kambodscha, zum anderen dürfte es auch Probleme bei der Einfuhr nach Deutschland geben, wenn der Zoll die Ware entdeckt.
Ansonsten war es einfach ein kleines Dorf auf dem Weg mit viel touristischem Angebot und einem Tempel.
Heute Morgen sind wir früh raus, da wir eine Bootstour auf dem Mekhong geplant haben. Gegenüber vom Bootsableger haben wir dann nach dem Ticketkauf noch gefrühstückt – wie man sieht eher süß.
Aber für mich musste dann doch noch etwas herzhaftes her.
Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht und ein Stündchen geruht haben, sind wir noch mal in die Altstadt. Die kleinen Gassen außerhalb der touristischen Pfade sind besonders schön und hier ist es auch ruhig.
Aber auch der Night Market und die anliegenden Restaurants, Cafés und Shops sind Sehr ansehnlich. So haben in einem Laden noch etwas getrunken und haben uns das Treiben auf der Hauptstraße angeschaut.
Genau vor unserer Nase stand dann noch Nettes Moped – gleiches Modell, gleiche Farbe.
Zurück vom Wasserfall hatten wir richtig Kohldampf und im Vorbeifahren ist uns dann dieser kleine Laden aufgefallen. Hier haben wir uns dann einen Teller mit knusprigem Fleisch vom Spieß, Klebreis und Getränke geholt.
Die helle Soße war richtig lecker – mit Erdnüssen und einer guten Grundschärfe.