
Es gibt offensichtlich nichts, was es nicht gibt! Grünkohl! Der letzte Pfiff mit Frost vor der Ernte entfällt allerdings…
Singapur, Nong Khai, Laos und Bangkok

Es gibt offensichtlich nichts, was es nicht gibt! Grünkohl! Der letzte Pfiff mit Frost vor der Ernte entfällt allerdings…

… dieses Schild sagen🤔
Jedenfalls würde ich jetzt sehr gerne eine rauchen. Aber abgesehen davon, dass ich keine Zigaretten habe oder würde kaufen wollen, traue ich mich jetzt auch nicht mehr.

Unser Guesthouse liegt direkt bei Dui und Görch um die Ecke (sie hatten uns eben auch angeboten, dort zu schlafen – aber es ist eben nichts eingerichtet, da sie selten dort sind).
Aber wie man auf den Bildern sieht, haben wir es auch ganz gut angetroffen. Durch den Garten schaut man Richtung Mekhong, von dem uns nur noch die Promenade trennt.



Und eine Hauskatze scheint zum gebuchten Paket auch dazu zu gehören. Die hat es sich auf einem der Stühle auf unserer Veranda gemütlich gemacht.

In Nong Khai wurden wir von Görch am Bahnhof abgeholt und sind zu ihm und seiner Frau Dui nach Hause gefahren. Perfekt, da wir bis zum Check In noch gut 4 Stunden Zeit überbrücken mussten.
Wir haben uns erstmal das Haus der beiden dort angeschaut – wirklich schön. Leider sind die beiden selten dort – sie wollten mal ein Guesthouse da betreiben. Nun sind sie mehr in Duis eigentlicher Heimat, der Region Korat im Nordosten des Landes.
Bei den aktuellen Entwicklungen in Deutschland überlege ich immer öfter, ob wir da nicht ein Guesthouse aufmachen könnten – mal schauen, welche Optionen es so gibt.

Zusammen haben wir dann ein Süppchen um die Ecke gefrühstückt und sind auch schon mal ein Stück am Mekhong entlang gelaufen.


Was hier aussieht wie ein Flughafen ist der neue Hauptbahnhof von Bangkok. Und die Größe ist auch vergleichbar mit z.B. dem Airport Düsseldorf. Das Gebäude ist gigantisch, auch wenn sich das hier schlecht darstellen lässt.

Aber der Bahnhof ist nicht nur groß, er ist top modern und wirklich richtig sauber.
Die Tickets hatten wir ja schon am Vormittag besorgt, nun mussten wir warten bis das Gleis geöffnet wird. Da man hier nur auf das Gleis kommt wenn man eine Fahrt gebucht hat, werden die Gleise entsprechend freigegeben wenn der gewünschte Zug einfährt. Eine halbe Stunde vor Abfahrt ist es dann soweit.

Für den Nachtzug nach Nong Khai haben wir uns ein Erste Klasse Abteil gegönnt, da man dort nur zu zweit alleine ist.


Das Abteil war dann auch schon für die Schlafenszeit vorbereitet und die Betten gemacht – wie man hier sieht ist genug Platz.

Zu Beginn der Fahrt ist noch mal der Service vorbei gekommen und hat – bei Bedarf – Bestellungen fürs Essen aufgenommen.
Die Zugfahrt war recht entspannt und wir haben beide schlafen können, auch wenn der Zug zwischendurch etwas gerappelt hat. Abfahrt war 20:25 und Ankunft in Nong Khai pünktlich um 6:30.
Thailand und Laos haben die buddhistischer Zeitrechnung und danach ist es das Jahr 2567. Aber auch so kommt einem das Land an einigen Stellen wie ein Leben in der Zukunft vor. Eines dieser Dinge ist das Bezahlwesen.

In Deutschland tun wir uns ja schon extrem schwer mit bargeldloser Bezahlung und vielerorts kann man immer noch nur mit Bargeld etwas kaufen. Und auch wenn sich etwas ändert, dann teilweise mit Mindestbetrag und dann sind es eher größere Läden oder z.B. Cafés und Restaurants in den Großstädten.
Das ist hier komplett anders. Ganz vorne an gibt es die Bezahlung per QR Code. Das Bild oben zeigt meine App, mit der ich daran teilnehmen kann. Da ich kein thailändisches Konto habe, nutze ich die Variante zum Einzahlen. D.h. ich habe ein Guthaben (kann im Supermarkt aufgeladen werden) und eine damit verbundene virtuelle Kreditkarte.
Das interessante ist allerdings, dass man damit hier überall – und ich meine wirklich überall – bezahlen kann. Selbst der kleinste Straßenstand und die Garküche am Straßenrand akzeptieren QR Zahlung. Einfach den Code scannen, Betrag eingeben und Geld senden – fertig.

Neben dem Weg zum Bahnhof um unsere Tickets abzuholen, haben wir auch noch einen Abstecher zum Pflanzenmarkt gemacht. Annette war außer sich vor Freude. Alles, was wir bei uns ja nur als Zimmerpflanzen kennen, wächst hier auch draußen und meist zudem sehr schnell. Interessehalber habe ich mal gefragt, was ein ausgewachsener Baum von zirka 4 Metern Höhe kostet – mit 300 Euro ist man dabei.


Der Stadtteil, in dem sich unser Hotel für die eine Nacht befindet, heißt Din Daeng. Anscheinend ist dieser Bereich eine Ansammlung von eingemeindeten kleinen Dörfern. Die Häuser sind größtenteils eher klein und es ist extrem wuselig – bisher der chaotischtes Ortsteil, den ich bisher in Bangkok kennengelernt habe.
Unser Hotel ist einfach, aber sauber und das Personal ist extrem nett. Englisch spricht hier aber gefühlt keiner im ganzen Viertel. Aber mit Händen und Füßen (und inzwischen auch mit Google Translate) kommt man ja immer gut durch. So haben wir hier im hoteleigenen Cafe morgens unsere Heißgetränke bekommen und konnten die Wäsche abgeben, die schon um 15 Uhr wieder gewaschen und gefaltet an der Zimmertür hing.





Nachdem wir gestern mit dem Flieger in Bangkok angekommen sind und eigentlich nur noch kaputt ins Bett gefallen sind, sind wir heute Morgen einmal zum Bahnhof um unsere Tickets zu holen für die Zugfahrt am Abend.
Dieses Bild oben ist vielleicht wie man sich den Bahnhof in Thailand vorstellt – aber dazu später noch weitere Bilder. Das ist nur ein altes Nebengleis. Da wir für die Bahnfahrt nur Voucher hatten, die in Tickets umgetauscht werden müssen, sind wir also morgens direkt einmal zur Krung Thep Aphowat Central Station – so der offizielle Name – und haben danach noch ein Süppchen dort am Nebengleis gegessen.


Wie man im Hintergrund sieht, scheint auch das Personal diesen kleinen Nudelstand zu mögen – es war auf jeden Fall sehr voll und das ist eigentlich immer ein Zeichen, dass etwas gutes angeboten wird.

Wie ja schon erwähnt, ist der Airport Singapur recht eindrucksvoll. Unser Flug ging dann von Terminal 4 – dem kleinsten der Terminals. Aber auch hier hat man sich nicht lumpen lassen. alles sehr schick und wirklich absolut sauber (ich glaube, so saubere Toiletten habe ich bisher auf keinem Flughafen gesehen.


