E-Roller

Shenzhen wirkt insgesamt geordneter als Hongkong – und auch viele andere Großstädte hier in Asien. Aber das Chaos hat einen Namen: E-Roller. Lauthals schiessen diese Gefährte überall durch die Gegend und scheinen von den Verkehrsregeln ausgenommen zu sein.

Sehr lustig fanden wir diese Art Bettdecke, die man sich beim Fahren vor den Körper packen kann.

Erstmal was schnabulieren

Wir sind von der Straße erstmal unten in dieses Monstergebäude und haben einen Ort gesucht, wo wir was essen können. Erstmal hinsetzen und ankommen.

Per KI wurde uns dieser Laden empfohlen. Okay – sieht edel aus, aber egal. Und tatsächlich war alles sehr edel, allerdings zu einem absolut bezahlbaren Preis.

Das Essen sah nicht nur super aus – es war auch richtig lecker. Und wieder erwarten waren die Portionen nicht so Klecksereien, wie man es manchmal bei uns aus der gehobenen Küche kennt.

Der Laden selbst war auch wirklich wunderbar gestaltet.

Dieses Becken mit den von Nebeldampf umspielten Bonsai Bäumen hat schon richtig etwas hergemacht.

Shenzhen – wow!

Was soll ich sagen – trotz dem Aufenthalt in Hongkong und auch einigen Erfahrungen mit anderen Grosstädten Asiens, hat mich Shenzhen direkt erschlagen.

Schon die Ankunft an dem (einen von vielen) Bahnhof oder Bahnstation hat gezeigt: hier sind die Dimensionen noch mal ganz andere.

Beim Aufsteigen aus dem Untergrund standen wir direkt neben einem oder dem höchsten Gebäude der Stadt. Aber auch alle anderen drumherum waren riesig und alles einfach größer – die Straßen, die Gewege, die Parks, alles wirkt gigantisch.

Richtig eingefangen kriegt man das auf Bildern eh nicht – aber es erschlägt einen wirklich.

Wie ein Ameisenbau

Heute wollen wir einen Tagesausflug nach Shenzhen in China machen. Dabei ist uns noch mal aufgefallen, wie verzweigt hier alles auch im Unterirdischen ist. die einzelnen Stationen der MRT sind alleine schon faszinierend mit ihren zig Ausgängen. Aber zum Teil gehen die Stationen unter der Erde auch ineinander über.

So sind wir vom Hotel in einen Eingang zur MRT (Station Austin Rd) und konnten von dort direkt weiter laufen zu dem Bahnhof Kowloon West. Theoretisch kann man von dort wiederum zum Bahnhof Kowloon weitergehen, wo die Airport Bahn auch abfährt. Aber da ist man gut 40 Minuten zu Fuß unterwegs – allein zu unserem Bahnhof sind wir gut 15 Minuten gelaufen.

Jeder Bahnhof für sich hat dann wieder eine unglaubliche Größe. Wir sind dann nach Sicherheitskontrolle und auch schon Immigration nach China zu unserem Gleis gegangen. Aber hier fährt eben nicht nur der Schnellzug nach Shenzhen mindestens jede Stunde, sondern auch zig andere Schnellzüge.

Kurzes Fazit zu dem Bullet Train direkt schon mal hier vorweg: es lohnt sich nicht. Der Aufwand und die Wartezeit sind wirklich heftig – und es gibt einen einfacheren Weg nach Shenzhen. Mit der MRT kommt man direkt zur chinesischen Grenze und kann dort zu Fuß rüber laufen – natürlich nach durchlaufen der Immigration. Auf dem Rückweg haben wir genau das gemacht. Die MRT fährt zwar mit gut 45 Minuten länger, aber man hat viel weniger Wartezeiten und holt somit die 25-30 Minuten wieder rein, die der Bullet Train durch die Geschwindigkeit macht – und am Rande: der fährt auch nur so um die 200 km/h, also auch nicht wirklich ein Bullet (wie z.B. in Japan)

Frühstückslokal

Heute gab es das Frühstück in diesem Etablissement – ein typischer Frühstückladen.

Während Nette sich – klassisch chinesisch – eine Wantan Suppe bestellt hat, bin ich heute mal mit einer Hongkong-Interpretation eines Englisch Breakfast ins Rennen gegangen.

Ich glaube, diese Rührei-Schinken-Bohnen-Sonstwas-Kombinationen sind auch bei den Chinesen selbst sehr beliebt. Lustig ist, dass daraus wirklich eigene Kombinationen entstanden sind – das Schnitzel hier (unter dem holländischen Vollkornbrötchen) z.B. ist in Wirklichkeit ein Backfisch.

Oft dazu gibt es diesen Milk Tea – auch sehr typisch hier in Hongkong.