Unser Mittagessen gab es heute mal auf einem Blatt serviert. Der Tip kam von einem der Barbesucher gestern: Muthu Banana Leaf Restaurant.
Wer bodenständige indische Küche sucht, ist hier definitiv richtig. Wir haben allerdings den Löffel benutzt und nicht – wie traditionell üblich – alles in der Hand vermanscht.
Dieser Tempel ist Teil eines Clanhauses. Dieser chinesisch stämmige Clan ist sich über Jahrhunderte nachverfolgen. Der Tempel dort ist taoistisch und dient zum Teil auch – wie üblich – der Verehrung der Ahnen.
Teile zeigen die Räume, die zum Wohnen und Leben genutzt worden sind.
Im Herzen der Anlage dieser Schrein. Dazu gab es mehrere Schreine mit den aufgereihten Tafeln der Ahnen (siehe unten).
Auch eine kleine Ausstellung zur Geschichte von Penang und im speziellen zu diesem Clan gab es. Die Ära des Opiums, mit denen die Briten den Chinesen ihre Vorherrschaft abgeluchst haben, darf natürlich nicht fehlen.
Neben den alten Gebäuden und kleinen Gassen ist Penang auch bekannt für die Street Art in denselben. An vielen Stellen sind Bilder auf den Wänden und wurden so zum Teil eine eigene Attraktion, die von den meisten Touristen auch fotografiert werden.
Das letzte Foto ist ein gemaltes Bild, das man in dem Stelzendorf erwerben konnte.
Einfach ein paar Bilder aus der Stadt – wir sind inzwischen mit dem Mopped unterwegs. Das übliche Chaos auf den Straßen – aber da hab ich mich schnell wieder eingefunden.
Die ersten Bild sind direkt in Küstennähe entstanden. Blick auf das Meer und die Brücke, die Penang mit dem Festland verbindet. Das Gebäude darunter ist das Rathaus der Stadt.
Weiter ging’s dann zum Dorf auf Stelzen. Das Ganze wird touristisch stark vermarktet und ist voller Verkaufsstände. Trotzdem wollten wir uns auch das mal anschauen.
Bekannt ist Penang hauptsächlich für die Altstadt mit den vielen kleinen Gebäuden. Hier sind wir eine ganze Weile rumgelaufen und haben uns einen eigenen Eindruck verschafft. Wer mal in Malaysia ist, sollte definitiv auch Penang und speziell Georgetown mit auf seine Liste nehmen.
Diesen Laden habe ich bei meinem ersten Aufenthalt hier auf Penang auch schon aufgesucht. Ein typisch chinesisches Dim Sum Restaurant. Wie auch damals kaum touristisch besucht und mit dem übliche chaotisch wirkenden Betrieb.
Die Dim Sums sind auch wirklich herausragend gut und natürlich das, weshalb wir – und auch die meisten anderen Gäste – hier sind. Für uns war es – worin China auch üblich – zum Frühstück.
Das tolle ist, man kann hier direkt mit draufzeigen alles bestellen. Auch das war vor zwanzig Jahren schon so. Allerdings sprechen heute die meisten hier zumindest ein wenig Englisch – damals ging das nur mit Händen und Füßen.
Nach dem Essen konnten wir gestärkt in den Tag starten. Das war auch schwer nötig, da die Nacht von gestern doch ihre Spuren hinterlassen hat.
Nachdem wir in einer der zahllosen Bars jeder schon mal die Happy Hour ausgekostet hatten, sind wir noch auf ein Bier (so war es zumindest geplant) in diesem Café gelandet.
Ich hatte gesehen, dass es hier manchmal Soul und Reggae Parties gibt und dabei auch die ansässige malaysische Skinhead Szene zusammen kommt. Also musikalisch klang das schon mal interessant – also vorbeigehen und anschauen.
Beim Vorbeigehen und schauen, haben uns dann schon drei Leute vom Tresen zugewunken. Alles drei hier aus Penang – zwei Männer, die hier auch noch bzw. wieder leben und eine Frau, die inzwischen in Singapur lebt, aber immer wieder hierher kommt.
Der Abend wurde dann auch noch sehr lustig und aus einem Bier wurden mehrere plus Gin Tonic. Einige gute Tipps für Restaurants haben wir auch noch bekommen und mal die Nummern ausgetauscht. Vermutlich sehen wir auch alle drei genau hier noch mal wieder.
Der Laden hatte ein bisschen was von den Ratsstuben – mehr wie eine entspannte Kneipe mit Tresen. Mehr locals als Touristen und ein guter Wirt. Hat sich also direkt wie unser altes Wohnzimmer angefühlt.
Da sind wir nun in Penang. Nach dem Einchecken im Hotel und einer kleinen Verschnaufpause sind wir direkt wieder los und haben die Umgebung erkundet.
Ich war vor gut 20 Jahren schon mal hier. Und auch, wenn sich in der Zeit natürlich was verändert hat, scheint der Charme der Stadt erhalten geblieben zu sein. Nicht umsonst ist die Altstadt hier als Unesco Welterbe ausgezeichnet.
Viele alte Gebäude mit eigenem Charakter. Wir werden in kommenden Tagen noch etwas genauer und gezielter losgehen und erkunden.
Der Jahresbeginn (Jahr des Feuer Pferdes) ist überall noch präsent. Die Straßen sind voll mit kleinen Restaurants und Cafés.
Einen kleinen Nachtmarkt mit Fressbuden gibt es auch – hier gab’s dann das Abendessen.
Um erstmal aus der Masse aller Leute von der Fähre rauszutreten und nicht mit denen um ein Taxi oder Grab kämpfen zu müssen, haben wir eine kleine Pause eingelegt.
Unweit vom Pier gab es diesen kleinen Laden, wo wir jeweils einen Kaffee und eine sehr leckere Zitronenlimo getrunken haben.
Heute ist Reisetag – da geht natürlich ein wenig Zeit drauf. Aber – wie so oft hier in Asien – klappt alles wunderbar und ohne Komplikationen.
In der Bahn musste ich noch ein wenig von der letzten Nacht nachholen. Viel zu sehen gab es aber eh nicht – draußen rauschte eine grüne Wand an uns vorbei.
In Butterworth ging es dann auf die Fähre – auch das wirklich unkompliziert. Da die Karten der Fähre nur mit Kreditkarte zu erwerben waren und unsere Karte – warum auch immer – nicht akzeptiert wurde, haben wir eine Malaysierin gefragt, ob sie unsein Ticket mit kauft und wir ihr das Geld in bar geben können. Am Ende hat sie uns die beiden Tickets zu je 2 Ringgit geschenkt.
Der Zug hat vor ein paar Minuten den Hauptbahnhof KL Sentral verlassen. Die Tickets hatten wir im Vorfeld schon online gebucht – alles ganz easy.
Wie üblich wird bei den Eingängen und zum Zug gedrängelt – und das, obwohl jeder eh seinen festen Sitzplatz hat.
Aber egal. Der Ablauf war generell entspannt und alles lief recht schnell. Erster Durchgang mit dem QR Code aus der App, danach über Rolltreppen zum Gleis.
Der Zug ist gut gefüllt und das viele Gepäck irgendwie untergebracht. Nun geht es für zirka 4 Stunden Richtung Norden nach Butterworth. Von dort müssen wir noch auf die Insel Penang. Wenn alles klappt, nehmen wir die Fähre – ansonsten per Grab, da es auch eine Brücke gibt.