Green Auntie Pastry

Besonders hervorheben möchte ich hier einmal diese freundliche Lady. Sie verkauft innerhalb des Foodstalls ihre chinesischen Backwaren. Als wir uns am Tisch niedergelassen und auch schon bestellt hatten, kam sie an und hat ihre Produkte angeboten – nicht nur bei uns, auch bei den anderen Gästen.

Auf dem Bild ist z.B. ein Teigbeutel mit fleischigem Inhalt. Das hat wirklich sehr lecker geschmeckt. Als wir gehen wollten, hat sie sich noch mal bedankt und gebeten, sie weiter zu empfehlen. Ich habe dann noch mal ein paar ihrer Pastries für Bahnfahrt eingekauft und gesagt, dass wir wieder kommen (wenn wir wieder in KL sind) und sie auch den Freunden empfehlen werden.

Daraufhin ist das Foto oben entstanden. Ich werde ihr noch einen Google Eintrag machen. Sie hat wirklich leckere Sachen und ist zudem absolut freundlich. Also: jeder, der nach KL kommt – geht dort vorbei!

Frühstück für Gewinner

Auch heute gab’s wieder ein deftiges Frühstück um gut in den Tag zu starten. Ich hatte diese wunderbare Rindersuppe, Annette hat sich für ein Auberginen Gericht entschieden.

Dieser Laden liegt an der Ecke nördlich der Petaling Road. Wie immer waren alle dort sehr freundlich und hilfsbereit, sodass wir Langnasen auch zurecht kommen mit entsprechenden System. Bestellt wird an den verschiedenen Stalls und man kriegt sein Essen dann ge raucht und bezahlt auch direkt.

Hier tobt auch morgens schon das Leben. Die Töpfe dampfen, die Leute schmatzen und das übliche Chaos beherrscht den Court.

Die Rückseite dieser Ansammlung von Essenständen ist – wie so oft – eher nichts für zart beseitete. Ich sag mal so: das Gesundheitsamt hätte vermutlich 2-3 Anmerkungen zum Betrieb.

Aber wie so oft – bisher ist alles gut gegangen. Besser nicht in die Ecken gucken und anfangen darüber nachzudenken. Es schmeckt, viele Leute sind dort und bisher ist (vermutlich) noch keiner vom Essen dort umgekommen.

One for the road

Den letzten Abend hier in KL haben wir dann auch mit ein paar Bieren ausklingen lassen. Da hat sich natürlich auch einiges geändert. Wo wir uns früher unzählige Hefekaltschalen ins Fressgebälk tapeziert haben, hatten wir gestern schon nach zwei kleinen Pülleken das Gefühl, wir hätten uns die Dachrinne verzinkt. War trotzdem – oder gerade deshalb – ein schöner Ausklang. Die Bars sind echt nett und man kann – gerade wenn man draußen davor sitzt – ein wenig beobachten.

Abendliche Sightseeingtour

Am Abend haben wir noch mal eine kleine Runde gedreht. Da wir ja meist nicht so ganz klassische Sightseeing Runden drehen, sind wir aber nun doch an einigen klassischen Spots vorbei gekommen.

Kuala Lumpur ist wirklich eine spannende Stadt – anders als Bangkok oder Singapur, nicht besser oder schlechter, einfach anders.

Besonders auffällig finde ich hier den Mix. Sowohl die Bevölkerung ist mit ihren drei größten Ethnien viel diverser als z.B. Thailand. Man hört Malay, Englisch, indische Dialekte, Kantonesisch und Hochchinesisch.

Und auch die Architektur der Stadt ist wie Alls in einen Würfelbecher gegeben uns kräftig geschüttelt. Besonders abends hat der Blick aus den schmalen Gassen Chinatowns etwas vom Bladerunner. Das Chaos am Boden und darüber eine teils dystopisch wirkende Architektur an monströsen Hochhäusern.

Alter Falter

Innerhalb des botanischen Garten gibt es auch den Butterfly Park. Da dieser – im Vergleich zum ebenfalls dort angesiedelten – Bird Park auch bezahlbar war, haben wir uns auch da mal umgeschaltet.

Zugegebenermaßen ist es schwierig auf Fotos darzustellen. Die kleinen Falter lassen sich nur schwer einfangen mit der Kamera.

Die ganze mit einem Netz überdachte Anlage ist aber auch generell schön angelegt mit vielen kleinen Wegen.

Botanischer Garten KL

Klar, mit Annette ist ein Besuch im botanischen Garten eigentlich Pflicht. Und wir wurden nicht enttäuscht – wirklich eine tolle Parkanlage, mit den unterschiedlichsten Bereichen.

Besonders der Orchideen Bereich war wirklich schön – alles, was bei uns zuhause nur in der Stube wächst, ist hier in voller Pracht zu finden. Unzählige Varianten an Orchideen.

In de Kaffeebud

Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee – so heißt es doch, oder? Nach der Fahrt per Hochbahn quer durch die Stadt als erstmal rein in die nächstbeste Kaffeebud.

Okay, vielleicht ist das etwas tief gestapelt. Dieser Laden hier hat Tradition unbequeme anscheinend schon von Charly Chaplin aufgesucht.

Neben dem wirklich schicken – zugegebenermaßen aber auch kolonialem Ambiente – bekommthat man hier eine unfassbare Auswahl an unterschiedlichen Kaffees. Und damit meine ich nicht Espresso, Latte usw. Nein, gemeint sind verschiedenen Bohnen aus aller Welt – unter anderem auch der Kopi Luwak, der einmal durch den Darm einer Wildkatze gewandert ist. Darauf haben wir allerdings verzichtet, da er pro Kanne über 50 Euro kosten sollte – außerdem schmeckt der bestimmt Scheisse