Junk Cafe

Nachdem wir in einer der zahllosen Bars jeder schon mal die Happy Hour ausgekostet hatten, sind wir noch auf ein Bier (so war es zumindest geplant) in diesem Café gelandet.

Ich hatte gesehen, dass es hier manchmal Soul und Reggae Parties gibt und dabei auch die ansässige malaysische Skinhead Szene zusammen kommt. Also musikalisch klang das schon mal interessant – also vorbeigehen und anschauen.

Beim Vorbeigehen und schauen, haben uns dann schon drei Leute vom Tresen zugewunken. Alles drei hier aus Penang – zwei Männer, die hier auch noch bzw. wieder leben und eine Frau, die inzwischen in Singapur lebt, aber immer wieder hierher kommt.

Der Abend wurde dann auch noch sehr lustig und aus einem Bier wurden mehrere plus Gin Tonic. Einige gute Tipps für Restaurants haben wir auch noch bekommen und mal die Nummern ausgetauscht. Vermutlich sehen wir auch alle drei genau hier noch mal wieder.

Der Laden hatte ein bisschen was von den Ratsstuben – mehr wie eine entspannte Kneipe mit Tresen. Mehr locals als Touristen und ein guter Wirt. Hat sich also direkt wie unser altes Wohnzimmer angefühlt.

Green Auntie Pastry

Besonders hervorheben möchte ich hier einmal diese freundliche Lady. Sie verkauft innerhalb des Foodstalls ihre chinesischen Backwaren. Als wir uns am Tisch niedergelassen und auch schon bestellt hatten, kam sie an und hat ihre Produkte angeboten – nicht nur bei uns, auch bei den anderen Gästen.

Auf dem Bild ist z.B. ein Teigbeutel mit fleischigem Inhalt. Das hat wirklich sehr lecker geschmeckt. Als wir gehen wollten, hat sie sich noch mal bedankt und gebeten, sie weiter zu empfehlen. Ich habe dann noch mal ein paar ihrer Pastries für Bahnfahrt eingekauft und gesagt, dass wir wieder kommen (wenn wir wieder in KL sind) und sie auch den Freunden empfehlen werden.

Daraufhin ist das Foto oben entstanden. Ich werde ihr noch einen Google Eintrag machen. Sie hat wirklich leckere Sachen und ist zudem absolut freundlich. Also: jeder, der nach KL kommt – geht dort vorbei!

Frühstück für Gewinner

Auch heute gab’s wieder ein deftiges Frühstück um gut in den Tag zu starten. Ich hatte diese wunderbare Rindersuppe, Annette hat sich für ein Auberginen Gericht entschieden.

Dieser Laden liegt an der Ecke nördlich der Petaling Road. Wie immer waren alle dort sehr freundlich und hilfsbereit, sodass wir Langnasen auch zurecht kommen mit entsprechenden System. Bestellt wird an den verschiedenen Stalls und man kriegt sein Essen dann ge raucht und bezahlt auch direkt.

Hier tobt auch morgens schon das Leben. Die Töpfe dampfen, die Leute schmatzen und das übliche Chaos beherrscht den Court.

Die Rückseite dieser Ansammlung von Essenständen ist – wie so oft – eher nichts für zart beseitete. Ich sag mal so: das Gesundheitsamt hätte vermutlich 2-3 Anmerkungen zum Betrieb.

Aber wie so oft – bisher ist alles gut gegangen. Besser nicht in die Ecken gucken und anfangen darüber nachzudenken. Es schmeckt, viele Leute sind dort und bisher ist (vermutlich) noch keiner vom Essen dort umgekommen.

One for the road

Den letzten Abend hier in KL haben wir dann auch mit ein paar Bieren ausklingen lassen. Da hat sich natürlich auch einiges geändert. Wo wir uns früher unzählige Hefekaltschalen ins Fressgebälk tapeziert haben, hatten wir gestern schon nach zwei kleinen Pülleken das Gefühl, wir hätten uns die Dachrinne verzinkt. War trotzdem – oder gerade deshalb – ein schöner Ausklang. Die Bars sind echt nett und man kann – gerade wenn man draußen davor sitzt – ein wenig beobachten.

In de Kaffeebud

Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee – so heißt es doch, oder? Nach der Fahrt per Hochbahn quer durch die Stadt als erstmal rein in die nächstbeste Kaffeebud.

Okay, vielleicht ist das etwas tief gestapelt. Dieser Laden hier hat Tradition unbequeme anscheinend schon von Charly Chaplin aufgesucht.

Neben dem wirklich schicken – zugegebenermaßen aber auch kolonialem Ambiente – bekommthat man hier eine unfassbare Auswahl an unterschiedlichen Kaffees. Und damit meine ich nicht Espresso, Latte usw. Nein, gemeint sind verschiedenen Bohnen aus aller Welt – unter anderem auch der Kopi Luwak, der einmal durch den Darm einer Wildkatze gewandert ist. Darauf haben wir allerdings verzichtet, da er pro Kanne über 50 Euro kosten sollte – außerdem schmeckt der bestimmt Scheisse

Morgens um 10 in Malaysia

Wir haben das passende Frühstückslokal gefunden – im Stil einer Kantine. Tisch wird am Eingang zugeteilt und dann kann man sich an den verschiedenen Ständen etwas brötzeln lassen.

Nette hat sich – neben dem Kaffee – für ein scharfes Süppchen entschieden. Für mich gab es Rattenschwanz-Nudeln im Tontopf. Der Name (Lo Shi Fan) kommt von der Form, die die Nudeln haben – hoffe ich zumindest.

Dim Sum KL

Nach unserer Runde beim Trail, haben wir noch eine ganze Weile in Elaines Haus verbracht und hatten Zeit zu reden und uns auszutauschen. Das letzte Mal haben wir sie und ihre Schwester Emily vor 8 Jahren gesehen als Annette und ich auch kurz zu Beginn unserer Reise mit n KL waren.

Am Abend sind wir dann noch mal zu einem Restaurant gefahren und haben dort gegessen. Diesmal gab es Dim Sum. Wie immer alles sehr lecker und in super Atmosphäre, auch wenn der Laden zu dieser Zeit noch recht leer war.

Elaine hat uns dann an einer Station der Hochbahn ausgesetzt und wir könnten direkt nach Chinatown durchfahren. Es war wirklich ein sehr gelungener Tag und freuen uns, wenn Worbiser mal wieder sehen können – nächstes Mal vielleicht in Deutschland oder Österreich, da sie bald für eine Weile dort sein wird.

Treffen mit Elaine

Heute haben wir uns mit Elaine getroffen, die ich inzwischen seit über zwanzig Jahren kenne. Sie lebt hier in KL – ein wenig außerhalb des Zentrums.

Als Start gab es erstmal ein gemeinsames Frühstück – typisch asiatisch, wie man auf dem Bild sehen kann. Da wir fern der großen touristischen Attraktionen waren, ist man hier auch nur unter Einheimischen. Aber das ist in Malaysia, und speziell KL eh schon ein nix aus Malayen, Chinesen und Indern.

Da Elaines Wurzeln chinesisch sind, hat sie unsicher eher in die Orte dieser Community mitgenommen.

Eigentlich wollten wir nach dem Essen noch auf einen Markt, der ist aber aufgerund des Neujahrsfestes geschlossen gewesen. Das chinesische Neujahr war am 17.2., zieht sich aber bis zu zwei Wochen mit verschiedenen Events.