Nun heißt es Abschied nehmen. Wir heben ausgecheckt und gehen noch einen kleinen Happen essen. Was passt da besser als ein paar Daim Sum auf der Tempel Street nahe des bekannten Nachtmarktes.
Nach dem Essen nehmen wir wieder den AirPort Express und um 23:20 startet der Flieger Richtung Istanbul.
Der letzte Tempel, den wir uns heute anschauen, ist ein taoistischer. Er ist auch der bunteste, vollste, lauteste und verräuchertste.
Es kann sein, dass die große Menge an Besuchern noch im Zusammenhang mit dem chinesischen Neujahr zusammenhängt – sicher bin ich Nordamerika aber nicht.
Am Rande des Tempels gab es noch zwei kleine Gassen. In der einen konnte man sich Glücksbringer usw kaufen – in der anderen waren nur Zukunfts Vorhersager.
Am Rande des Tempel wurde auch noch Drachentanz aufgeführt – alles unter dem üblichen Getrommel und Dschingerasselbumm.
Ebenfalls im äußeren Bereich der Stadt haben wir diesen wirklich schön angelegten Garten entdeckt. Kostenlos kann man dort in Ruhe durchlaufen und sich auch verschiedene Ausstellungen zu Baukunst der Häuser und Tongefässen anschauen.
Bei unserem Ausflug haben wir diesen Supermarkt entdeckt. Also wenn ein Markt verdient „Super“ gennant zu werden, dann dieser. So was buntes hab ich bisher noch nicht gesehen.
Hier sind wir in einem Stadtteil bzw Wohnviertel, dass durch seine vielen aneinander stehenden Gebäude auf Instagram eine gewisse Berühmtheit erlangt hat.
Schon beeindruckend – aber früher muss es hier noch viel extreme Auswüchse gegeben haben. Wen das interessiertt, dem empfehle ich mal „Kowloon Walled City“ bei YouTube einzugeben.
Heute wollen wir uns ein paar Dinge etwas außerhalb des touristischen Kerns der Stadt erschließen. Dafür fahren wir gut 40 Minuten mit dem Bus in östliche Richtung.
Generell sind die Verkehrsmittel hier wirklich sehr komfortabel. Mit unserer Octopus Card können wir einfach einsteigen und das Geld wird von dem Guthaben abgehoben. Diese Busfahrt z.B. kostet uns gerade mal 1,30 Euro – auch die anderen Strecken z.B. mit der MRT sind alle wirklich günstig.
Nette war es heute Morgen nach Backwaren – und auch das gibt es natürlich hier in Hongkong.
Nach dem anstrengenden Tag mit unserem Kurztrip Shenzhen lassen wir es heute ruhig angehen. Es ist auch leider unser letzter Tag – das Hotel haben wir bis 18 Uhr gebucht, damit wir den Vormittag noch mal nutzen können.
Heute wollen wir einen Tagesausflug nach Shenzhen in China machen. Dabei ist uns noch mal aufgefallen, wie verzweigt hier alles auch im Unterirdischen ist. die einzelnen Stationen der MRT sind alleine schon faszinierend mit ihren zig Ausgängen. Aber zum Teil gehen die Stationen unter der Erde auch ineinander über.
So sind wir vom Hotel in einen Eingang zur MRT (Station Austin Rd) und konnten von dort direkt weiter laufen zu dem Bahnhof Kowloon West. Theoretisch kann man von dort wiederum zum Bahnhof Kowloon weitergehen, wo die Airport Bahn auch abfährt. Aber da ist man gut 40 Minuten zu Fuß unterwegs – allein zu unserem Bahnhof sind wir gut 15 Minuten gelaufen.
Jeder Bahnhof für sich hat dann wieder eine unglaubliche Größe. Wir sind dann nach Sicherheitskontrolle und auch schon Immigration nach China zu unserem Gleis gegangen. Aber hier fährt eben nicht nur der Schnellzug nach Shenzhen mindestens jede Stunde, sondern auch zig andere Schnellzüge.
Kurzes Fazit zu dem Bullet Train direkt schon mal hier vorweg: es lohnt sich nicht. Der Aufwand und die Wartezeit sind wirklich heftig – und es gibt einen einfacheren Weg nach Shenzhen. Mit der MRT kommt man direkt zur chinesischen Grenze und kann dort zu Fuß rüber laufen – natürlich nach durchlaufen der Immigration. Auf dem Rückweg haben wir genau das gemacht. Die MRT fährt zwar mit gut 45 Minuten länger, aber man hat viel weniger Wartezeiten und holt somit die 25-30 Minuten wieder rein, die der Bullet Train durch die Geschwindigkeit macht – und am Rande: der fährt auch nur so um die 200 km/h, also auch nicht wirklich ein Bullet (wie z.B. in Japan)
Heute gab es das Frühstück in diesem Etablissement – ein typischer Frühstückladen.
Während Nette sich – klassisch chinesisch – eine Wantan Suppe bestellt hat, bin ich heute mal mit einer Hongkong-Interpretation eines Englisch Breakfast ins Rennen gegangen.
Ich glaube, diese Rührei-Schinken-Bohnen-Sonstwas-Kombinationen sind auch bei den Chinesen selbst sehr beliebt. Lustig ist, dass daraus wirklich eigene Kombinationen entstanden sind – das Schnitzel hier (unter dem holländischen Vollkornbrötchen) z.B. ist in Wirklichkeit ein Backfisch.
Oft dazu gibt es diesen Milk Tea – auch sehr typisch hier in Hongkong.