Von Hotel sind wir wieder per Grab zum Flughafen gefahren worden. Dort ging alles sehr reibungslos.
Da wir wussten, dass wir vermutlich erst gegen 22 Uhr im Hotel in Hongkong sein werden, gab es noch namens deftiges vor dem Flur. Für einen Stand am Airport definitiv richtig gut – und sehr günstig.
Der Flug an sich lief auch super – alleine meine Rotznase hat mir zu schaffen gemacht und dazu geführt, dass ein Ohr jetzt erstmal zu ist.
In Hongkong ging es dann auch direkt mit dem AirPort Express nach Kowloon, wo unser Hotel ist.
Haben gerade ausgeheckt und beenden das Bären Aufenthalt hier im Hotel mit einem Eiskaffee in der Lobby. Es war wirklich sehr erholsam und auch luxuriös. Da diese Reise mehr geprägt ist von Städteaufenthalten, haben wir uns das mal einfach gegönnt. Und zum Kurieren der Erkältung kam es auch sehr gut.
Trotzdem merke ich immer wieder, dass dies überhaupt nicht meine Welt ist. Klar, die Zimmer sind toll, die Betten bequem, das Bad hat angenehm warmes (anstatt nur eisiges oder kochendes) Wasser mit genug Druck, das inkludiertw Frühstück lässt keine Wünsche offen – aber es mir persönlich alles zu austauschbar. Viele der Gäste bekommen nicht mit, wo sie sind- das Hotel könnte genauso in der Karibik oder in Namibia sein. Der Kontakt zu Einheimischen fehlt – außer als Bedienende.
Unser Zimmer war schon schick – das wird sich vermutlich bald wieder ändern in Hongkong. Und beim Frühstück gab es so ziemlich alles, was man sich nur vorstellen konnte – westlich Brote usw mit Käse oder Marmelade, Haferflocken und andere Oatmeals, Eier in diversen Zubereitungen, aber auch indisch, chinesisch, malaysisch – Fisch, Fleisch, Gemüse, Suppen und natürlich Obst und Getränke.
Ich buche sowas ansonsten nicht – hier war es aber automatisch mit dem Zimmer dabei. Bei einem Gespräch mit dem Besitzer eines kleinen lokalen Restaurants hat es sich auch bestätigt – für die Locals ist das schwierig, da die Hotelgäste nicht ihr Geld bei ihnen lassen sondern alles im Hotel bleibt.
Das Hotel lag auch direkt am Strand – aber selbst das geht bei dem ganzen Angebot an Pools usw fast unter.
Die ganze Anlage war natürlich richtig schön angelegt und gepflegt. Nette war auch hier wieder angetan von den Pflanzen.
Auch wenn wir hier vom Strand aus nicht so viele Ausflüge gemacht haben, doch noch ein paar Impressionen.
Auf dem Weg durch die ländlichen Gegenden, haben wir diesen Friedhof gesehen. Ein riesiges Areal mit Gräbern, die – soweit wir das erkennen konnten – hauptsächlich mit chinesischer Schrift graviert waren.
Etwas östlich von uns diese Floating Mosque. Haben wiruns aber auch nur kurz von außen angeschaut.
Und zuletzt noch neben dem Foodcourt dieses gigantische Restaurant. Auch nur im Vorbeigehen kurz fotografiert. Alleine das Werbeschild war aufgrund der Größe schon sehr beeindruckend.
Letzter Abend hier auf Penang und in unserem Hotel am Ferringhi Beach. Essen gab’s heute im nahegelegenen Foodcourt – diesmal gegrillter Red Snapper und Ocra Schoten.
Wie öfters hier auf der Insel war das Getränk unserer Wahl eine frische Kokos Nuss. Man sie die lecker unerfrischend.
Das hier ist unser Hobel gewesen, mit dem wir rumgefahren sind. Also eigentlich wie immer hier in Asien – mit 125 ccm in die Freiheit.
Der Verkehr ist ebenfalls wie immer – gelebter Daoismus. Nachgeben und im Fluss bleiben. Schulterblick ist unbekannt, abbiegen kann man gerne auch mal ohne hingucken und Verkehrszeichen sind Optionen. Man sollte alles vor und leicht seitlich neben sich immer im Blick haben. Alles, was hinten passiert, ist egal – das sieht ja der Hintermann/die Hinterfrau (hoffentlich)
Im Ranking meiner verschiedenen Destinationen, ist Penang irgendwo im Mittelfeld. In den großen Städten Bangkok oder KL bin ich allerdings noch nie gefahren. Ganz oben in Sachen Chaos stehen für mich Kambodscha und bisher ungeschlagen Saigon/Vietnam.
Gestern haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. Eigentlich wollten wir uns den Monkey Beach und das Turtle Reservation Centre anschauen – aber dafür erhärten wir eine Stunde durch den Naturpark laufen müssen. Das war mir dann doch noch ne Nummer zu viel.
Dafür haben wir auf dem Rückweg beim Herbal Garden angehalten und sind dort einmal durchgelaufen. Neben den Heil- und Giftpflanzen war die gesamte Anlage aber sehr liebevoll angelegt und es gab viel an Pflanzen zu sehen.
Bei den Giftpflanzen gab es Schilder, was diese so bewirken.
Gerade sind wir am Parkroyal Penang Hotel angekommen – unserer Herberge für die kommenden zwei Nächte. Diese bescheidene Unterkunft hat draußen einen Pool und auch sonst scheint das nötigste vorhanden zu sein. Wir warten gerade auf unser Zimmer, dass wir dann gleich beziehen können.
Solange lässt man uns hier in dieser Halle warten und meint uns mit Willkommensdrink und Snacks beschwichtigen zu können – hat geklappt.
Eine eigene Gin Karte gibt es. Gut, dass mir gerade nicht nach Daydrinking zumute ist.
Wir verlassen gerade unser Hotel in Georgetown – das Bayview Hotel. Perfekte Lage wenn man die Altstadt erkunden will, gute Mischung aus nicht zu teuer und nicht zu runtergerockt.
Die Terrasse ganz oben haben wir uns dann leider nicht mehr angeschaut – da soll der Blick wirklich gut sein. Also dann beim nächsten Mal wenn wir hier sind.
Auch in der Stadt wollten wir uns noch ein paar Dinge anschauen, was aufgrund der Erkältung aber ausgefallen ist. Ganz oben auf der Liste: das Nyonya Mansion – ein traditionelles House (ähnlich dem Blue Mansion). Wir kommen wieder – bestimmt.
Beim vorbeifahren mit dem Mopped hatten wir eben diesen Markt entdeckt. Er ist parallel zu dem Tai Tong Restaurant gelegen. Generell auch nichts dolles – der übliche Tinnäff wird feilgeboten. Aber auch hier gab es wieder zwei Nieschen, die nach lecker local Food aussahen. Also mal merken für nächstes Mal.
… geht natürlich garnicht bei Nette. Deshalb sind wir nach dem Tai Tong Restaurant nur kurz um die Ecke gelaufen und haben uns hier beide den koffeinhaltigen Zaubertrank einverleibt.