Xi Fan

Nach einer – wegen meiner Rotzerei für uns beide – beschissenen Nacht, sind wir erstmal wieder zu dem Dim Sum Laden unseres Vertrauens und dort mit einem deftigen Frühstück zu starten.

Annette hat sich diesmal um die Auswahl an Dim Sums gekümmert, ich habe mir zusätzlich eine Portion Xi Fan, Reiscongee, geholt.

Noch eine kleine Geschichte zu diesem Laden: als ich 2004 hierher gegangen bin, hatte ich vorher den Laden schon ausgekundschaftet und gesehen, dass es eigentlich immer voll ist und keine Touristen dort essen, ich hatte am Tag vor dem Frühstück einen deutschen Traveller wiedergetroffen, den ich auf Pulau Perhentian kennengelernt hatte. So haben wir uns an dem Laden verabredet.

Als wir dann Platz genommen hatten, hab ich einfach mal ein paar der Dim Sums bestellt, die auf einem Teewagen zwischen den Tischen rumgeschoben wurden. geob konnte man erkennen, was es ist – Englisch hat damals noch keiner dort gesprochen. Der andere Reisende hat dann mit Händen und Füßen nach eine Menü gefragt und das auch bekommen. Darauf waren eine Handvoll Standard-Traveller-Essen wie gebratener Reis oder gebratene Nudeln – davon hat er eins gewählt. Irgendwann hat er mich dann gefragt, was genau ich denn da genau bestellt hätte und nun essen würde. Meine Antwort: keine Ahnung – ich hab einfach auf ein paar dieser kleinen Schälchen gezeigt. Dim Sum generell kannte ich, aber was es da im Detail für mich gab, wusste ich nicht.

Er fragte dann weiter, wie ich denn sowas machen könnte – also einfach bestellen und nicht wissen was es ist Infos das überhaupt schmeckt. Ich ja dann gesagt, dass ich davon ausgehe, dass in dem Laden fast alles gut und lecker ist – und falls doch mal eins der Körbchen etwas beinhaltet, was mir nicht schmeckt, würde ich es eben einfach stehen lassen und be Bedarf noch mal etwas nachbestellen. Diese einzelnen Körbe kosten kosten zirka 1,50 Euro, damals waren es – soweit ich mich erinnere – weniger als 1 Euro.

Ich glaube, danach hat sich für den Typen eine ganz neue Welt geöffnet. Einfach mal machen und nicht immer den gleich Kram bestellen.

China House

Okay, schon wieder geht es ums Essen – aber nicht nur. Elaine hatte und diesen Laden hier empfohlen. Neben einem Café mit sehr leckerem Kuchen, beherbergt das Haus auch mehrere Ausstellungsräume, ein Weinzimmer und ein Restaurant (Kantine) genannt.

Das besondere an diesem Haus ist, das es endlos lang ist. Das Video bekomme ich leider gerade nicht hochgeladen.

Auf jedem Platz lagen zudem Stifte und die Tischdecke konnte oder sollte bemalt werden. Ich hab mich da mal ein wenig ausprobiert.

Thai

Direkt ein Sprung zum nächsten Essen am Abend. Dazwischen waren wir unterwegs – ich hab aber keine Bilder gemacht. Die Erkältung nervt und ich bin recht kaputt.

Dafür hat die thailändische Suppe mich etwas nach vorne gebracht. Der Somtam Salat war – trotz „less spicy“ – zu scharf für mich und den kratzigen Hals. Nette war aber begeistert davon

Bee Hwa Café

Nach ein wenig ausruhen im Hotel sind wir wieder los, um etwas zu essen. das Bee Hwa Café hat Malaysische Klassiker zu sehr günstigem Preis auf der Karte – absolut empfehlenswert.

Die Bedienung im Laden (vermutlich der Chef?) war super freundlich. Die Karte wird – wie hier so oft – neben der gedruckten Variante als QR Code eingescannt und darüber kann man dann auch seine Bestellung direkt in die Küche schicken. Am Ende bezahlt man dann an der Kasse. Wir hatten sogar das Geld vergessen und ich bin noch mal ins Hotel während Nette gewartet hat. Und wurde aber dreimal angeboten, dass wir auch beide fahren könnten und dann einfach später wieder kommen.

Peranakan Food

Peranakan ist eine eigene Küche, die sich aus der chinesischen und malaysischen entwickelt hat. Sie gilt als sehr komplex und zumindest da, wo wir sie ausprobiert haben, war sie auch sehr lecker.

Das Restaurant Nyonya Nah by Lavu war eine Empfehlung vom ersten Abend im Jank Café. Gerade auf Penang, speziell in Georgetown, ist diese Küche angesiedelt. Wer mal hier ist, sollte es auch unbedingt ausprobieren.

Penang Hill

Nach unserem Besuch im Blue Mansion haben wir uns im Hotel unseren Hobel abgeholt und sind damit zum Penang Hill gefahren.

Der Zeitpunkt war günstig – freitags gegen frühen Mittag war dort noch nicht so viel los. Insofern sind wir auch recht zügig mit der dort schon Anfang des letztens Jahrhunderts installierten Bahn auf den höchsten Punkt gekommen und konnten über die Stadt Georgetown schauen.

Blue Mansion

Der Name steht für das Hotel – aber eigentlich heißt das Gebäude Cheong Fatt Tze Mansion.

Es steht für die chinesische Architektur der damaligen Zeit mit westlichen Einflüssen und ist zudem der Inbegriff für gutes Feng Shui.

Mehrmals am Tag kann man eine Audio Tour buchen oder einfach durch die Räumlichkeiten laufen. Die Touren mit Reiseführer sind meist schon ausgebucht für mehrere Tage.