
Haben heute morgen mal einen Zug durch Chinatown gemacht. War wie immer anstrengend aber auch wunderbar. Das Gewusel, die besten Fressstände, überall Blingbling – herrlich.


Haben heute morgen mal einen Zug durch Chinatown gemacht. War wie immer anstrengend aber auch wunderbar. Das Gewusel, die besten Fressstände, überall Blingbling – herrlich.


Mal wieder ein bisschen Zeit für Kultur – und ein Näschen voller Raucherstäbchen.



Da wir uns heute auch hier mal ein Moped geliehen haben, könnten wir ein wenig mehr rumfahren. So haben wir uns den District 2 mal angeschaut – anscheinend eher das Expats Viertel.
Mehr zum Mopedfahren später

Heute morgen konnten wir noch einem Löwen– und einem Drachentanz zusehen. Im Zuge des TET ziehen diese Trupps zu den Geschäften um dort Glück zu bringen (und natürlich bezahlt zu werden für die Aufführung).

Übrigens hatte Jan am ersten Tag gesagt, dass Saigon über TET ziemlich „ausgestorben“ sei. Zugegebenermaßen wäre mir das am Anfang nicht wirklich aufgefallen. Aber nun – im direkten Vergleich – merken wir wie immer mehr Geschäfte geöffnet haben und dass noch mehr Mopeds unterwegs sind auf den Straßen.
Heute stand die Expedition eher unter dem Motto kleine Gassen. Zuerst waren wir in Little Japan m, dem japanischen Viertel hier in Saigon.

Da ich leider noch angeschlagen bin, sind wir längere Strecken mit dem Taxi gefahren. Wobei länger hier in Saigon meist so 20-30 Minuten maximal sind. Der Kern der Stadt (Destrict 1), wo man fast alles Interessante findet, ist also recht überschaubar. Taxifahren kostet hier aber – wie oft in Asien – relativ wenig. Wir haben immer so 1-2 Euro bezahlt.



Auf der Suche nach einem Mopedverleih waren wir dann noch in Pham Ngu Lao, dem Backpacker-Viertel. War wieder na nicht so einfach, da auch einige der Vermieter noch wegen TET geschlossen haben. So haben wir aber mal die interessanten kleineren Gassen gesehen. Die Hauptstraße ist ziemlich schrecklich – ähnlich der Khaosan Road in Bangkok. Tagsüber hängen da alle in den Restaurants und Cafés rum – abends scheppert es aus allen Läden mit gefühlten 300 Dezibel.
Nach dem Frühstück sind wir mal ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben uns einiges angeschaut.


Das Rathaus von Saigon

Notre Dame Kathedrale


Die Hauptpost

Der Markt von Ben Thanh



Und ein paar weitere Impressionen
Das war gestern, wir waren ziemlich platt von der Reise und haben ein echt tolles kleines Restaurant gefunden. Gut, dass es so dunkel war, Einzelheiten möchte man nicht sehen. Toll war der Kasten (warmes) Bier direkt am Tisch, daneben ein Plastikeimer mit Eis zum kühlen.

Ich ärgere mich fast, dass ich nicht rauche: 26.000 VND ein Euro!

Strandbar. War echt ein Erlebnis. Da sprang die ganze Zeit so ein Gockel rum, der nur mit sich selbst beschäftigt war: ständig Selfies, neu eingeölt, hier rumgezuppelt und dort korrigiert. Wir haben uns totgelacht. Traurig: im Wasser war viel Plastik und Müll!

Das heutige Essen, viel Getier, Muscheln, Oktopus. Sehr lecker.

Ein kleines bisschen Nachtmarkt. Ist wie Kirmes, immerhin deutlich günstiger und essensmäßig auch deutlich besser.


Ein Karaokepalast, woah, da kann ich leider nur sagen, wir loosen ab! Das Bild gibt das leider nicht so her.

Zum Schluss noch Hähnchen Becker auf vietnamesisch: fotografiert vom Mopped aus an einer (sehr sehr) staubigen Straßenkreuzung.


Nach Frühstück im Hotel und Cappuccino auswärts haben wir uns heute Vormittag mal die Zitadelle angeschaut. Auf einem Riesengebirge Gelände stehen zig Gebäude der alten Nguyen Dynastie.





Auch hier haben wir uns wieder einen Hobel besorgt mit dem wir die Gegend erkundigen können. Das fahren ist etwas anstrengender, da die Straßen größer sind und natürlich auch mehr los ist (Hue hat immerhin 340.000 Einwohner).
Das Moped selbst ist ziemlich runtergerockt – aber war auch mit 5$ nicht gerade teuer. Hauptsache es halt die zwei Tage durch.
Erster Stopp war eine das Grabmal von König Khai Dinh (wer auch immer das ist)


Dann haben wir uns noch eine alte Brücke angeschaut – irgendwo im Umland von Hue.

Am frühen Abend haben wir eine Runde gedreht (zu Fuß) in unserem Quartier. Das Gebäude unten scheint militärisch zu sein. Allerdings hat die Architektur hier oft einen sehr sozialistischen Einschlag.
