Tschüss Georgetown

Wir verlassen gerade unser Hotel in Georgetown – das Bayview Hotel. Perfekte Lage wenn man die Altstadt erkunden will, gute Mischung aus nicht zu teuer und nicht zu runtergerockt.

Die Terrasse ganz oben haben wir uns dann leider nicht mehr angeschaut – da soll der Blick wirklich gut sein. Also dann beim nächsten Mal wenn wir hier sind.

Auch in der Stadt wollten wir uns noch ein paar Dinge anschauen, was aufgrund der Erkältung aber ausgefallen ist. Ganz oben auf der Liste: das Nyonya Mansion – ein traditionelles House (ähnlich dem Blue Mansion). Wir kommen wieder – bestimmt.

China House

Okay, schon wieder geht es ums Essen – aber nicht nur. Elaine hatte und diesen Laden hier empfohlen. Neben einem Café mit sehr leckerem Kuchen, beherbergt das Haus auch mehrere Ausstellungsräume, ein Weinzimmer und ein Restaurant (Kantine) genannt.

Das besondere an diesem Haus ist, das es endlos lang ist. Das Video bekomme ich leider gerade nicht hochgeladen.

Auf jedem Platz lagen zudem Stifte und die Tischdecke konnte oder sollte bemalt werden. Ich hab mich da mal ein wenig ausprobiert.

Penang Hill

Nach unserem Besuch im Blue Mansion haben wir uns im Hotel unseren Hobel abgeholt und sind damit zum Penang Hill gefahren.

Der Zeitpunkt war günstig – freitags gegen frühen Mittag war dort noch nicht so viel los. Insofern sind wir auch recht zügig mit der dort schon Anfang des letztens Jahrhunderts installierten Bahn auf den höchsten Punkt gekommen und konnten über die Stadt Georgetown schauen.

Blue Mansion

Der Name steht für das Hotel – aber eigentlich heißt das Gebäude Cheong Fatt Tze Mansion.

Es steht für die chinesische Architektur der damaligen Zeit mit westlichen Einflüssen und ist zudem der Inbegriff für gutes Feng Shui.

Mehrmals am Tag kann man eine Audio Tour buchen oder einfach durch die Räumlichkeiten laufen. Die Touren mit Reiseführer sind meist schon ausgebucht für mehrere Tage.

Impressionen (2) by Night

Wir sind noch mal raus und ein wenig um den Block gelaufen. Auch über die näheren Straßen hinaus hat Georgetown wirklich überall etwas zum Entdecken. Die unzähligen kleinen Läden, die Märkte, die verschiedenen Ethnien – einfach herrlich. Kein Wunder, dass diese Stadt als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Und es ist schön zu sehen, dass noch nicht alles nur im Hochglanzformat ist. Es bleibt authentisch asiatisch – immer ein wenig Chaos und eben nicht zu gerade, zu deutsch.

Das Haus oben auf dem Bild wurde allerdings seit meinem Aufenthalt vor 10 Jahren ordentlich rausgeputzt undi ist inzwischen ein – vermutlich eher hochpreisiges – Hotel. Ich bin mir sicher, dass es damals extrem verfallen war und ich in dem darin früher ansässigen Hostel übernachtet habe.

Cheah Kongsi Temple

Dieser Tempel ist Teil eines Clanhauses. Dieser chinesisch stämmige Clan ist sich über Jahrhunderte nachverfolgen. Der Tempel dort ist taoistisch und dient zum Teil auch – wie üblich – der Verehrung der Ahnen.

Teile zeigen die Räume, die zum Wohnen und Leben genutzt worden sind.

Im Herzen der Anlage dieser Schrein. Dazu gab es mehrere Schreine mit den aufgereihten Tafeln der Ahnen (siehe unten).

Auch eine kleine Ausstellung zur Geschichte von Penang und im speziellen zu diesem Clan gab es. Die Ära des Opiums, mit denen die Briten den Chinesen ihre Vorherrschaft abgeluchst haben, darf natürlich nicht fehlen.

Freiburg

Zum Abschluss waren wir in Freiburg, wärmste Stadt in Deutschland.

Wir sind mit dem Auto erst durchgefahren, haben außerhalb geparkt und sind dann mit der Straßenbahn reingefahren.

In Freiburg selber gilt an den meisten Stellen eine Höchstgeschwindigkeit von 30km/h, zumindest nachts. Das ist zwar nicht schnell, aber der Verkehr ist deutlich flüssiger.

Freiburg ist ähnlich wie Münster eine Studentenstadt. Auch wenn es hier entsetzlich viele alte Leute gibt, meist Touristen, sieht man dennoch viele junge Leute. Und viel mehr Öko. Freiburg ist auch weltoffener als Münster.

Leider war es auch voller als tags zuvor in Basel. Na ja, es war Samstag und wir waren auf dem Markt. Wundern tut’s nicht.

Gegen eins, halb zwei haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Ich konnte ohne Stau durchbrettern. Schade, dass wir schon zurück sind, ich hätte es gut und gerne länger ausgehalten.

Basel

Gestern waren wir in Grenzach bei Stefans Bruder Manni und Schwägerin Conni. Conni ist mit uns zusammen im Bus ins benachbarte Basel gefahren und hat uns die Stadt gezeigt. Wir hatten schönstes Wetter und erstaunlich wenige Touristen, wir konnten es alle kaum fassen. Zuletzt war ich hier vor ca. 20 Jahren und ich habe deutlich mehr Menschen in Erinnerung.

Wir haben neben dem Baseler Münster das Spital, Teile der Uni und die Altstadt gesehen und sind mit einer Fähre über den unfassbar sauberen Rhein gefahren.

Grenzach selber hat sich auch sehr verändert. Ich habe zwar alles wiedererkannt, dennoch ist viel gebaut worden. Aber auch das bleibt natürlich in all den Jahren nicht aus.

Zurück sind wir dann durch das Markgräfler Land gefahren und haben uns kurz an unsere Heimatstadt erinnert gefühlt. Aber nur kurz.