Hinein ins Chaos

Wer schon mal in Chinatown war, weiß wovon ich Rede. Irgendwann befindet männlich in einem Geflecht von unzähligen und nicht endenwollenden kleinen Gassen, die sich anscheinend immer mehr verzweigen. Die Breite des begehbaren Bereichs schrumpft immer mehr so dass zT gerade zwei Personen aneinander vorbeikommen – trotzdem fahren hier natürlich Mopeds durch und werden Sackkarren oder heiße Maronen vor sich hergeschoben.

Rekonvaleszenz gelungen, heute wieder unterwegs

Nachdem das schlimmste überstanden ist, haben wir uns heute mit dem Mopped auf den Weg gemacht.

Dem geneigten Leser sei zugestanden, dass er/sie auf die Idee kommt, dass neben dem Darm auch das Hirn Schaden genommen hat.

Dennoch haben wir einiges gesehen. Kurzer Aufenthalt auf der anderen Seite der Insel. Ich hatte einen Thai Tee ohne Zucker bestellt und wurde angeschaut, als wenn ich vom Mars käme. (Helm hatte ich nicht auf!)

Normalerweise stehe ich ja nicht so auf Katzenbilder, die lag aber direkt bei den Stufen, mein erster Impuls war, mir die Füße auf ihr abzutreten

Weiter ging es zur Old Town. Wenn sie nicht so old wäre, würde dort weitaus mehr der Mob toben. Dennoch gab es jede Menge Zeugs und Dinge zu kaufen. Noch konnte ich widerstehen. Auch dem Breck Fast, erinnerte zu sehr an Brech Fast….

Was das soll, ist mir unklar, cool ist irgendwie anders:

Gerade eben haben wir fürstlich gegessen, ich hab nach den letzten Tagen leider wenig Platz in meinem Magen, sonst hätte ich alles noch mal bestellt!

Tschö, tschö, tschö, tschö

Angkor Wat – angucken, schön finden, weitergehen.

Aber nun mal ehrlich: Angkor ist wirklich sehenswert. Leider hat sich in den letzten Jahren der viel geändert und es wird hier immer voller. Insbesondere aus China kommen hier Massen angereist, um durch die Tempel zu stampfen. Wo man sich früher nich komplett frei bewegen konnte, sind jetzt vorgeebnete Wege aus Holz und Teile auch komplett unzugänglich – das ist der Lauf der Dinge.

Aber heute waren wir mit dem Moped noch einmal zum späten Nachmittag auf dem Areal. Wer wirklich die Schönheit der Tempel sehen will, sollte das genauso machen. Am Abend fahren alle ne zu einem bestimmten Aussichtspunkt, um von dort den Haupttempel Angkor Wat zu fotografieren. Überall sonst ist es relativ ruhig.

Und das Licht lässt die Anlage noch um einiges mehr wirken wie eine Hollywoodkulisse zu Indiana Jones.