Basel

Gestern waren wir in Grenzach bei Stefans Bruder Manni und Schwägerin Conni. Conni ist mit uns zusammen im Bus ins benachbarte Basel gefahren und hat uns die Stadt gezeigt. Wir hatten schönstes Wetter und erstaunlich wenige Touristen, wir konnten es alle kaum fassen. Zuletzt war ich hier vor ca. 20 Jahren und ich habe deutlich mehr Menschen in Erinnerung.

Wir haben neben dem Baseler Münster das Spital, Teile der Uni und die Altstadt gesehen und sind mit einer Fähre über den unfassbar sauberen Rhein gefahren.

Grenzach selber hat sich auch sehr verändert. Ich habe zwar alles wiedererkannt, dennoch ist viel gebaut worden. Aber auch das bleibt natürlich in all den Jahren nicht aus.

Zurück sind wir dann durch das Markgräfler Land gefahren und haben uns kurz an unsere Heimatstadt erinnert gefühlt. Aber nur kurz.

Wutachschlucht

So, von mir, Nette, auch noch ein paar Bilder. Insgesamt sind wir in etwa 15 km gelaufen. Nach einer ganzen langen Weile ist uns dann mal aufgegangen, dass es sich bei der ursprünglich gedachten Tour keinesfalls um eine Rundwanderung handeln kann. Daraufhin sind wir abgebogen und haben uns im Anschluss völlig verfranst. Letzen Endes sind wir durch das Unterholz geeiert, haben uns die Wanderschuhe ausgezogen und sind durch die eiskalte Wutach gelaufen (auf allen Vieren, ich zumindest). Ein kleines bisschen Abenteuer.

Gott sei Dank war heute nicht viel los auf der Strecke, zeitweise war es doch sehr eng. Wir haben einige Wanderer überholt, hatten dennoch das Gefühl alleine mitten in der Natur zu sein. Endlich richtig durchatmen und keine Menschen, herrlich.

Lenzkirch, Haldenweg

Hier haben meine Großeltern gelebt. Zuletzt war ich vor ca. 20 Jahren hier. Es hat sich einiges verändert. Der Brunnen unten am Haldenweg existiert nicht mehr. Runter Richtung Tal sind noch ein paar Häuser dazugekommen. Und auch am Haldenweg selber sieht es anders aus, insbesondere das Grundstück selber. Aber tatsächlich habe ich mit deutlich mehr Veränderung gerechnet.

Hobbitland

Ich muss auch noch mal ein paar Bilder rund um unsere Ferienwohnung zeigen. Es ist wirklich wie im Hobbitland. Sanfte Hügel mit saftigen Wiesen, das leise Plätschern des Baches, der durch durch das Grundstück geht, der Geruch der Natur und – wie schon begeistert meiner Schwester und meinem Vater berichtet – sogar das Innere des Kleiderschranks riecht wie der meinen Großeltern (nicht wie meine Großeltern möchte ich hinzufügen!).

Breaking the law

Da uns die Rumlatscherei und auch Fahrad fahren zu anstrengend war, haben wir uns wieder ein Moped geholt in Ayutthaya. Nach Saigon ist das fahren hier auch richtig entspannt – und (leider) wird die Hupe auch nicht so beansprucht.

Das Bild oben haben wir dann mit dem Handy während der Fahrt geschossen – man hätte das in Deutschland ein Knöllchen gegeben: fahren ohne Führerschein, Fahrer ohne Helm, Handy in der Hand und noch doof grinsend ein Selfie machen – Flensburg twelve points, Flensburg douze points