Dies und das

Das war gestern, wir waren ziemlich platt von der Reise und haben ein echt tolles kleines Restaurant gefunden. Gut, dass es so dunkel war, Einzelheiten möchte man nicht sehen. Toll war der Kasten (warmes) Bier direkt am Tisch, daneben ein Plastikeimer mit Eis zum kühlen.

Ich ärgere mich fast, dass ich nicht rauche: 26.000 VND ein Euro!

Strandbar. War echt ein Erlebnis. Da sprang die ganze Zeit so ein Gockel rum, der nur mit sich selbst beschäftigt war: ständig Selfies, neu eingeölt, hier rumgezuppelt und dort korrigiert. Wir haben uns totgelacht. Traurig: im Wasser war viel Plastik und Müll!

Das heutige Essen, viel Getier, Muscheln, Oktopus. Sehr lecker.

Ein kleines bisschen Nachtmarkt. Ist wie Kirmes, immerhin deutlich günstiger und essensmäßig auch deutlich besser.

Ein Karaokepalast, woah, da kann ich leider nur sagen, wir loosen ab! Das Bild gibt das leider nicht so her.

Zum Schluss noch Hähnchen Becker auf vietnamesisch: fotografiert vom Mopped aus an einer (sehr sehr) staubigen Straßenkreuzung.

VietAir

Heute haben wir ausführlich VietAir getestet – eine vietnamesische Billigairline. An sich alles gut gelaufen – der Buchungsvorgang zuhause war aber natürlich nicht so professionell wie bei Air Asia.

Auffällig sind die ziemlich rödeligen und überfüllten Flughäfen. Im Vergleich zu Thailand scheint hier überall mehr Gewusel zu sein. Und selbst der Airport von Saigon wirkte echt kröselig – allerdings haben wir natürlich auch nur den Domestic Teil gesehen.

Gestern noch…

… ringedingdong …

… heute nur noch left over

Jedenfalls fühle ich mich heute wie der abgewrackte Tannenbaum im Flughafen in Phu Quoc. Wir sind heute Morgen um 5 Uhr aufgestanden, zum Flughafen in Hue, per Flieger nach Saigon, 4h+1h Aufenthalt am Flughafen und dann weiter nach eben Phu Quoc.

Nach dem ersten Kaffee und dem darauf folgenden Bier geht’s etwas besser. Auf jeden Fall geht’s heute früh ins Bett!

Interregio Vietnam

Mit gut drei Stunden Verspätung sind wir gestern in Da Nang losgefahren. Leichte Tumulte beim Einstieg, da die Abteile 12 und 12A fehlten – diese wurden im Bahnhof erst angehängt. Wir hatten ein Vierer-Schlafabteil im Voraus gebucht, da alles andere schon weg war. Zugfahrten in Vietnam – besonders um das Neujahrsfest TET herum – sollten auf jeden Fall vorher gebucht werden. Geht auch online sehr einfach unter baolau.com

Tschüss Hoi An

Wir sitzen gerade im Taxi nach Da Nang, von wo wir mit dem Zug weiterfahren wollen. Der Transport kostet – vom Hotel arrangiert – 350K. Vom Flughafen hatten wir nach verhandeln 500K bezahlt, was auf jeden Fall zu viel war (Abzug, aber passiert eben).

Kurzes Fazit:

Hotel Acacia Heritage ist wirklich top. Guter Preis, sauber, Zentrum fussläufig erreichbar, Frühstück und Pool. Sehr nettes Personal – zuvorkommend aber nicht aufdringlich. Können wir nur empfehlen.

Hoi An Bike Rental (hoianbikerental.com) ist ebenfalls durch und durch zu empfehlen. Kontakt per Whatsapp, gutes Englisch, 9$ pro Tag, vernünftiges Moped mit Handyhalterung für Maps und Nottelefon vom Vermieter. Gerade nachdem es überall heißt, dass man bei den Vermietern in Vietnam aufpassen soll, war es sehr entspannt bei dieser Company. Achja: Moped wird frei Haus geliefert und auch wieder abgeholt.

Hoi An an sich ist auf jeden Fall sehenswert – allerdings auch ordentlich Kirmes. Neben den Langnasen machen hier hauptsächlich Chinesen Urlaub. Der Zeitraum war für uns perfekt – länger braucht man nicht, weniger wäre Stress gewesen. Also – alles richtig gemacht. Next Stopp Hue.