Perfetto Trang

Nach Fährfahrt und 3/4 Stunde mit Van (früher hieß das immer Minibus) haben wir uns erstmal einen Cappuccino im Cafe direkt neben dem Bahnhof gegönnt um Annettes Motor ans laufen zu bekommen. Im Resort war der Kaffee zum Frühstück eher eine Nullnummer und die Bar mit den koffeinhaltigen Drinks war noch geschlossen.

Dafür haben wir direkt zweimal einen richtigen Schnapper gemacht. Zum einen hat wohl irgendwer ausversehen 2 Euro in Umlauf gebracht anstatt 10 Baht – also satte 70 Baht Gewinn.

Zum zweiten haben wir unsere Bahntickets zurückgeben können, da wir beschlossen haben doch gleich mit dem Flieger nach Bangkok durchzustarten. Die ottoischen Nachwirkungen haben uns ein wenig vor den Klos einer 15-stündigen Bahnfahrt abschrecken lassen. Für die Tickets gab es zumindest 50 Prozent zurück – also etwas über 800 Baht. Und wir alle wissen ja: 800 Haben und 800 Nichthaben sind achon 1600 – alles richtig gemacht.

Andamanen See

Hier mal eine Karte zur Orientierung – speziell auf Anfrage von der lieben Ka. Diese Karte zeigt nur die thailändischen Inseln der Andamanen See (bzw. einen Teil davon – im Norden gibt es noch ein paar). Die vorherigen Orte (Kuala Lumpur und Siem Reap) müsst ihr im Brockhaus nachschlagen.

Also: gestartet sind wir in Krabi – das befindet sich oben ausserhalb der Karte und gehört zum thailändischen Festland. Von da ging es mit Fähre erstmal nach Koh Jum (die oberste beschriftete Insel). Dann weiter nach Koh Lanta – das ist die lange Insel in der Mitte. Dort waren wir an der Westküste ungefähr mittig am Khlong Kong Beach. Angekommen sind wir ganz im Norden am Saladan Pier – abgefahren sind wir im Süden auf der Ostseite ( da wo die unbeschriftete Insel unter Koh Bu Bu liegt). Und seit heute sind wir auf Koh Ngai – also südwestlich von Koh Lanta.

Mit etwas Glück werden wir morgen noch eine Halbtagestour mit Schnorrchel machen – dann gehts nach Koh Muk (oder Mook), Koh Chuck und an noch einen Spot. Übermorgen setzen wir rüber ans Festland westlich von hier – da liegt die Provinz Trang mit der gleichnamigen Provinsstadt. Und dann gehts nach Bangkok (wieder im Brockhaus zu finden)

Ahoi

Heute morgen war wieder reisen angesagt. Pick up vom Family Resort um 8:30 zum alten Pier von Lanta – dann weiter mit einer Minifähre.

Wir sind dann noch an Koh Bu Bu vorbeigekommen (Stahlmann warst du mal dort? – Gekauft vom MWB?)

Die Fahrt hat zirka eine 3/4 Stunde gedauert bis zum Pier von Koh Ngai – von dort einmal mit Longtailboot um eine Landspitze zum neuen Heim für zwei Tage. Hier ist das Meer wirklich türkis-blau, ein Träumchen.

Old town

Die Old Town von Lanta ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Die Fahrt geht einmal quer über die Insel und dauert vielleicht 30-40 Minuten mit dem Moped.

Natürlich sind die Straßen – wie gewohnt – ziemlich schrottig. Dh beim fahren muss man entsprechend mehr nach unten schauen als nach rechts und links. Aber insgesamt um einiges entspannter als das Fahren in Siem Reap.

Rekonvaleszenz gelungen, heute wieder unterwegs

Nachdem das schlimmste überstanden ist, haben wir uns heute mit dem Mopped auf den Weg gemacht.

Dem geneigten Leser sei zugestanden, dass er/sie auf die Idee kommt, dass neben dem Darm auch das Hirn Schaden genommen hat.

Dennoch haben wir einiges gesehen. Kurzer Aufenthalt auf der anderen Seite der Insel. Ich hatte einen Thai Tee ohne Zucker bestellt und wurde angeschaut, als wenn ich vom Mars käme. (Helm hatte ich nicht auf!)

Normalerweise stehe ich ja nicht so auf Katzenbilder, die lag aber direkt bei den Stufen, mein erster Impuls war, mir die Füße auf ihr abzutreten

Weiter ging es zur Old Town. Wenn sie nicht so old wäre, würde dort weitaus mehr der Mob toben. Dennoch gab es jede Menge Zeugs und Dinge zu kaufen. Noch konnte ich widerstehen. Auch dem Breck Fast, erinnerte zu sehr an Brech Fast….

Was das soll, ist mir unklar, cool ist irgendwie anders:

Gerade eben haben wir fürstlich gegessen, ich hab nach den letzten Tagen leider wenig Platz in meinem Magen, sonst hätte ich alles noch mal bestellt!

Eine Seefahrt, …

… die ist lustig. Heute sind wir gegen 10:30 am Hostel abgeholt worden und zum Pier von Krabi. Dort ging es mit gewohnter thailändischer Organisation weiter: hier das gekaufte Ticket eintauschen, da den nächsten Schnipsel abreißen lassen, dort wieder einen neuen Voucher bekommen.

Koh Jum war nur eine Stunde Fährfahrt, dann mussten wir umsteigen auf Longtailboote. Unser hatte aber einen Motorschaden, der – trotz fachmännischer Bearbeitung mit einer Eisenstange – nicht mehr ans Laufen kam. Also noch mal weiter in ein anderes Boot. Aber alles easy – mai pen rai.