Andamanen See

Hier mal eine Karte zur Orientierung – speziell auf Anfrage von der lieben Ka. Diese Karte zeigt nur die thailändischen Inseln der Andamanen See (bzw. einen Teil davon – im Norden gibt es noch ein paar). Die vorherigen Orte (Kuala Lumpur und Siem Reap) müsst ihr im Brockhaus nachschlagen.

Also: gestartet sind wir in Krabi – das befindet sich oben ausserhalb der Karte und gehört zum thailändischen Festland. Von da ging es mit Fähre erstmal nach Koh Jum (die oberste beschriftete Insel). Dann weiter nach Koh Lanta – das ist die lange Insel in der Mitte. Dort waren wir an der Westküste ungefähr mittig am Khlong Kong Beach. Angekommen sind wir ganz im Norden am Saladan Pier – abgefahren sind wir im Süden auf der Ostseite ( da wo die unbeschriftete Insel unter Koh Bu Bu liegt). Und seit heute sind wir auf Koh Ngai – also südwestlich von Koh Lanta.

Mit etwas Glück werden wir morgen noch eine Halbtagestour mit Schnorrchel machen – dann gehts nach Koh Muk (oder Mook), Koh Chuck und an noch einen Spot. Übermorgen setzen wir rüber ans Festland westlich von hier – da liegt die Provinz Trang mit der gleichnamigen Provinsstadt. Und dann gehts nach Bangkok (wieder im Brockhaus zu finden)

Ahoi

Heute morgen war wieder reisen angesagt. Pick up vom Family Resort um 8:30 zum alten Pier von Lanta – dann weiter mit einer Minifähre.

Wir sind dann noch an Koh Bu Bu vorbeigekommen (Stahlmann warst du mal dort? – Gekauft vom MWB?)

Die Fahrt hat zirka eine 3/4 Stunde gedauert bis zum Pier von Koh Ngai – von dort einmal mit Longtailboot um eine Landspitze zum neuen Heim für zwei Tage. Hier ist das Meer wirklich türkis-blau, ein Träumchen.

Old town

Die Old Town von Lanta ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Die Fahrt geht einmal quer über die Insel und dauert vielleicht 30-40 Minuten mit dem Moped.

Natürlich sind die Straßen – wie gewohnt – ziemlich schrottig. Dh beim fahren muss man entsprechend mehr nach unten schauen als nach rechts und links. Aber insgesamt um einiges entspannter als das Fahren in Siem Reap.

Rekonvaleszenz gelungen, heute wieder unterwegs

Nachdem das schlimmste überstanden ist, haben wir uns heute mit dem Mopped auf den Weg gemacht.

Dem geneigten Leser sei zugestanden, dass er/sie auf die Idee kommt, dass neben dem Darm auch das Hirn Schaden genommen hat.

Dennoch haben wir einiges gesehen. Kurzer Aufenthalt auf der anderen Seite der Insel. Ich hatte einen Thai Tee ohne Zucker bestellt und wurde angeschaut, als wenn ich vom Mars käme. (Helm hatte ich nicht auf!)

Normalerweise stehe ich ja nicht so auf Katzenbilder, die lag aber direkt bei den Stufen, mein erster Impuls war, mir die Füße auf ihr abzutreten

Weiter ging es zur Old Town. Wenn sie nicht so old wäre, würde dort weitaus mehr der Mob toben. Dennoch gab es jede Menge Zeugs und Dinge zu kaufen. Noch konnte ich widerstehen. Auch dem Breck Fast, erinnerte zu sehr an Brech Fast….

Was das soll, ist mir unklar, cool ist irgendwie anders:

Gerade eben haben wir fürstlich gegessen, ich hab nach den letzten Tagen leider wenig Platz in meinem Magen, sonst hätte ich alles noch mal bestellt!

Eine Seefahrt, …

… die ist lustig. Heute sind wir gegen 10:30 am Hostel abgeholt worden und zum Pier von Krabi. Dort ging es mit gewohnter thailändischer Organisation weiter: hier das gekaufte Ticket eintauschen, da den nächsten Schnipsel abreißen lassen, dort wieder einen neuen Voucher bekommen.

Koh Jum war nur eine Stunde Fährfahrt, dann mussten wir umsteigen auf Longtailboote. Unser hatte aber einen Motorschaden, der – trotz fachmännischer Bearbeitung mit einer Eisenstange – nicht mehr ans Laufen kam. Also noch mal weiter in ein anderes Boot. Aber alles easy – mai pen rai.

Kauk

Das war die letzten Tage unser Fahrer – Kauk (gesprochen ungefähr wie die Ente Kwak von Hermann von Veen).

Er hat auf jeden Fall gute Arbeit geleistet und freut sich über neue Kunden. Wer also in nächster Zukunft vor hat hierher zu kommen, kann ihn erreichen unter +855 77565867, kauk2733@gmail.com oder FB: POV kauk (muss ich mir gleich auch mal anschauen)

Sportlich unterwegs

Nachdem wir uns die letzten Tage faul durch die Gegend haben fahren lassen, ist zumindest der Martin heute sehr sportlich und flott unterwegs. Ich lasse es eher langsam angehen und fahre wieder nur mit.

Wobei auch als reiner Mitfahrer ist es sehr spannend: biegt man beispielsweise links ab, fädelt man sich galant und langsam erst im Gegenverkehr ein und wechselt erst bei einer Lücke im infernalischen Verkehr auf die richtige Seite. Interessanterweise wird hier auch relativ wenig gehupt.

Ich bin nachhaltig beeindruckt.

Sehr spät …

… ist es dann gestern noch geworden bis wir endlich in Siem Reap angekommen sind.

Als erstes hatte unser Flug schon mal zwei Stunden Verspätung. Dh anstatt um 13:50 war der Start auf 16:00 verschoben. Egal, macht man ja eh nichts dran. Dafür gab es einen Voucher mit dem wir uns zwei Cappucino in den Kopf schrauben konnten.

Beim Boarding dann totales Chaos. Erst wurden nur bestimmte Reihen aufgerufen, während auf der Anzeigetafel zwei unterschiedliche Flüge für das Gate angezeigt worden sind. Dann auf einmal sprang unser Flug auf „closed“ um. Das hat das eh schon vorhandene Gedrängel natürlich nicht minimiert. Naja, auch da egal – sind ja irgendwann in der Maschine und auf unseren Plätzen angekommen.

In Siem Reap dann Ankunft um 18:00 (eine Stunde wieder ab von der Zeitverschiebung aus KL). Wie üblich – präpariert mit den beiden ausgefüllten Formularen für die Immigration und Customs – ab zur Kontrolle. Da wir aber noch kein Visum vorher besorgt hatten, mussten wir ein weiteres Formular ausfüllen. Leider war mir vorher mein Stift ausgelaufen und für einen Ansturm von knapp 200 Leuten standen 2-3 Stifte zur Verfügung. Herrlich.

Wir haben uns dann neben einen Engländer gestellt, der sich beim Ausfüllen als eine Art Zwangneurotiker entpuppte. Na super, da stand nun dieser Typ vor seinem Formulare und malte jeden einzelnen verschissenen Buchstaben. Das der nicht noch jeweils 200 mal mit dem Stift einen Kreis dazu in der Luft gemacht hat, war alles. Als Nette einmal kurz seufzte, meinte er dann auf deutsch: ich kann das nicht unter Druck – das dauert dann noch länger. Also: durchatmen und abwarten.

Der nächste Schritt war dann die „Visumsstelle“ wo zunächst am ersten Desk nur bezahlt wurde, damit man sich dann wieder erneut anstellt und auf seinen Pass wartet. Da ging es dann aber nicht chronologisch zu, sondern es wurden in nicht erkennbaren Muster Pässe hochgehalten und man konnte „hier“ rufen. Eigentlich eine perfekte Gelegenheit, wenn man mal seine Identität wechseln möchte und einen Pass aus einem anderen Land braucht.

Anstatt, dass damit dann endlich der Spuk vorbei ist, kam nun erst die eigentliche Immigration. Wir stellten uns an eine von vielleicht acht Reihen mit zirka 40-50 Leuten an. Nach einer Viertelstunde haben wir uns dann das erste mal gefragt, warum es nicht voran geht. Die Schlange schien stillzustehen und sich nur nach hinten zu erweitern. Und direkt hinter uns stand nun auch wieder der zwanghafte Engländer.

Irgendwie schienen alle Warteschlangen sich nur minimal zu bewegen – unsere aber definitiv am langsamsten. Inzwischen tauschten wir und mit dem Hintermann sowie einem Ami-Paar aus über die Situation. Ich sagte, des sei Murphy’s Law, dass man immer in der langsamsten Reihe steht – der Engländer meinte, bei ihm wäre aber immer ein bisschen mehr Murphy im Spiel. Also: weiter warten und ruhig bleiben.

Mit der Zeit wurde die Situation schon fast wieder lustig, wir spekulierten, welche Personen länger und welche kurzer brauchen an dem Desk – vielleicht gab es ja ein Muster. Jung vs alt, Frauen vs Männer, nach Nationalitäten. Auch über Wetten haben wir nachgedacht.

Irgendwann war es dann soweit – wir waren angekommen am Desk. Endlich geschafft. Und nun wussten wir auch, warum es bei uns noch ein bisschen länger gedauert hat als in den anderen Reihen: der Beamte am Desk hatte ein Headset auf und nuschelte permanent etwas da rein. Das war offensichtlich nichts dienstliches (auch ohne Kenntnisse in Khmer). Der Typ führte die ganze Zeit private Telefonate. Thank you, welcome in Cambodia.

Nun schnell die Taschen gepackt und raus, wo uns ein riesiger Tross an Leuten empfing, der Schilder hochhielt mit Namen von Gästen und Hotels. Irgendwo dazwischen auch mein Name – richtig geschrieben und nicht selbstverständlich, wie ich von meinem letzten Besuch hier wusste, richtig herum. Der Fahrer sagte er warte seit 14:00 Uhr – inzwischen war es fast 20:00.